Piratenpartei Dresden wünscht frohe Weihnachten
(Foto: CC-BY 2009 Dyfa)
Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu und die Piratenpartei Dresden möchte allen Mitgliedern, Sympathisanten und Besuchern ein frohes Fest wünschen. Gleichzeitig wollen wir die Gelegenheit nutzen und kurz auf die Pläne für das nächste Jahr eingehen.
Im Laufe des Jahres traten 41 neue Mitglieder den Dresdner Piraten bei, die wir auch hier noch einmal herzlich willkommen heißen. Damit sind wir nun insgesamt 147 Piraten in Dresden. Wir hoffen, im nächsten Jahre noch mehr Menschen davon überzeugen zu können, dass politisches Engagement für uns alle wichtig ist. Insbesondere im Hinblick auf die Stadtratswahlen 2014 ist es von großer Bedeutung, dass die Piraten Dresden sich mehr in die Kommunalpolitik einbringen und ein aussagekräftiges Programm erarbeiten. Hierzu laden wir herzlich zu den vierteljährlich stattfindenden Kreisplenen sowie den wöchentlichen Arbeitstreffen ein. Die jeweiligen Themen können sowohl auf der Wikiseite als auch per Mail an den Vorstand vogeschlagen werden und werden vor den Treffen im Piratenkalender veröffentlicht.
Die Piraten Dresden wünschen sich zu Weihnachten, dass im neuen Jahr produktiv gearbeitet und damit die Piratenpolitik in Dresden und Deutschland weiter vorangebracht wird. Wir freuen uns immer über Besuch von Interessenten oder Neugierigen bei unseren Treffen und stehen gerne bereit, um alle anstehenden Fragen zu beantworten.
Frohe Weihnachten und guten Rutsch ins neue Jahr!




Deutschland erschafft sich neu
Kampagne gegen Bundespräsident – Spitze des Eisberges der Islamophobie der herrschenden Kaste in Europa
Landauf – landab konnte von einem Ex-Bundesbänker medien- und profitträchtig verkündet werden: „Deutschland schafft sich ab!“
Es ist höchste Zeit, dass dieser Negativfeststellung widersprochen wird, denn sowohl Regierung als auch Opposition hüllen sich in Schweigen – aus gutem Grund, denn sie haben dieser Feststellung nichts entgegen zu setzen.
Nun läuft eine erneute schmutzige Kampagne gegen den höchsten Repräsentanten unseres Landes, den Bundespräsidenten.
Und alle ehrlichen und objektiven Beobachter reiben sich die Augen.
Handelt es sich doch mal wieder um einen CDU-Politiker, der ganz offensichtlich vom „Schwarzen Block“ des deutschen und europäisch-amerikanischen Finanzkapitals demontiert werden soll.
Die Zusammenhänge liegen klar auf der Hand:
Vor wenigen Wochen verkündete dieses offizielle Staatsoberhaupt: „Der Islam gehört zu Deutschland“.
Allerdings hat nicht nur die Führungsriege der NPD in Riesa erkannt, dass man mit einer „negativen Integration“ sehr gut Politik machen kann, um seine eigenen Machtpfründe zu erhalten.
Bei Bismarck im 19. Jahrhundert waren es zunächst die in der politischen „Zentrumspartei“ organisierten Katholiken, er als Minderheit ausgemacht hatte, gegen die er die Mehrheit aufwiegeln wollte.
Nachdem der altmärkische Stratege den mächtigen Einfluss dieser historisch stark verwurzelten klerikalen Kaste und damit die Aussichtslosigkeit dieser Taktik erkannt hatte, nahm er sich die Sozialisten vor. Es dauerte nur wenige Jahre und auch dieser Versuch scheiterte und mit ihm die Bismarcksche Ära der deutschen Politik.
Doch auch die nachfolgenden politischen Herrscher fanden ein neues Zielobjekt der „negativen Integration“: Das internationale Judentum als den mächtigsten Gegenspieler der aufstrebenden deutschen Wirtschaft. Das Ergebnis ist die zweifache Katastrophe der deutschen Politik in den beiden Weltkriegen des vergangenen Jahrhunderts.
Sowohl das Judentum, als auch der Sozialismus gingen sowohl im internationalen, als auch im nationalen Rahmen trotz der verheerenden Verluste ihrer physischen, humanitären und ideellen Substanz aus diesen militärischen und politischen Auseinandersetzungen gestärkt hervor und beide Utopien haben wie auch das Christentum ihren Platz in dem globalen wirtschaftlichen und politischen Machtgefüge gefunden.
Aber die Verlockung der Anwendung der „negativen Integration“ zu populistischen Zwecken ist immer noch so stark, dass sie weiter munter und skrupellos eingesetzt wird.
Am 11.09. 2001 wurde das neue Jahrtausend der „islamischen Gefahr“ eingeläutet. Erneut mussten Hunderttausende meist unschuldige Zivilisten in mörderischen Kriegen sterben.
Dem deutschen Bundespräsident gebührt die Ehre, als erster ein höchst offizielles Zeichen gegen die Fortsetzung des Wahnsinns der Kriegstreiberei gegen den „Islam“ gesetzt zu haben.
Die „Goethe-Hafis-Gesellschaft“ g GmbH bemüht sich Jahren um dieses Anliegen, unter anderem durch die Gründung der „West-Östlichen Friedensunion Deutschlands“ WÖFUD.
Wir berufen uns vor allem auf die europäische Aufklärung des 18. und 19. Jahrhunderts, insbesondere natürlich auf das Lebenswerk unseres deutschen Nationaldichters J.W. von Goethe, welches zu Unrecht nur wenig praktischen Einfluss auf die europäische Machtpolitik nehmen konnte, weil letzen Endes immer die wirtschaftliche und militärische Macht alle politischen Einflüsse dominiert haben, nach dem Grundsatz: „Der Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“.
Im zu Ende gehenden Atomzeitalter kehrt sich dieses Prinzip um. Jetzt ist die Politik die Fortsetzung der Kriege der vergangenen Jahrhunderte, weil die konsequente Anwendung der modernsten Militärtechnik unweigerlich zum Untergang jedweder Zivilisation auf diesem Globus führen würde.
Es gehört nicht viel Geist zu der Schlussfolgerung, dass es angesichts des „arabischen Frühlings“ mit dem Aufbruch der muslimischen Volksmassen gegen ihre Diktatoren niemandem gelingen wird, den Islam als neues Ziel der „negativen Integration“ zwecks Ergaunerung politischer und ideologischer Macht zu missbrauchen.
Bereits J.W. v. Goethe hat in seinem „West-östlichen Diwan“ die Bedeutung des Islams für die Weltkultur feststellen müssen mit dem Satz: „Im Islam leben und sterben wir alle“.
An dieses literarische Werk hat sich wohl unser gebildeter Bundespräsident bzw. seine Redenschreiber erinnert, als er seinen folgenschweren Satz: „der Islam gehört zu Deutschland“ formulierte.
Vielleicht hätte er die 600 Seiten des „West-Östlichen Diwan“ (incl. Der Anmerkungen des Dichters) etwas gründlicher lesen sollen, doch wer hat in unserer heutigen schnelllebigen Zeit noch dazu Gelegenheit?
Die Regierung Deutschlands, die dafür bezahlt wird – gut bezahlt -, wird leider immer noch beherrscht durch die antiislamische Opposition, die sich genau das Ziel gesetzt hat: Deutschland abzuschaffen im Interesse der internationalen Finanzspekulationsoligarchie.
Und alle Bürger Deutschland mit Ausnahme der kleinen Minderheit der Finanzzocker, die sich auf Kosten der Allgemeinheit unvorstellbare Finanzreichtümer erspielen und diese durch Bestechung der Medienmacher und damit der öffentlichen Mehrheitseinung für die Sicherung ihrer eigenen Machtpositionen in der Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Justiz missbrauchen, sind sich darüber einig, dass es so nicht weiter gehen darf.
Dabei ist die Situation in Deutschland ja noch immer viel besser im Vergleich mit fast allen anderen großen Wirtschaftsnationen.
Der Fleiß und der Einfallsreichtum der in der deutschen Realwissenschaft und Realwirtschaft tätigen Arbeitnehmerelite hat dazu geführt, dass deutsche Technologie in der ganzen Welt gefragt ist und zu einem unvorstellbaren Exportüberschuss geführt hat, der Deutschland zu einem Schlaraffenland machen würde, das die Ölscheichtümer Arabiens in den Schatten stellen könnte.
Stattdessen schleichen sich immer mehr Armut und eine gigantische Verschuldung in viele Haushalte der Familien, Gemeinden, Länder und Institutionen, wobei niemand voraussagen kann, wann diese Bombe explodieren wird.
Die Lösung dieses Widerspruchs ist sehr einfach und schwierig zugleich. Deutschland muss sich auf seine Stärken besinnen, seine Geschichte und kulturellen Traditionen wieder achten und voller Selbstbewusstsein seine Interessen international vertreten, wie dies alle anderen Nationen auch tun.
Doch was tun wir?
Wir pflegen unseren Schuldkult der beiden verlorenen Weltkriege, obwohl bei jedem Krieg immer beide kombattierenden Seiten ein Interesse an der Austragung des Konfliktes mit gewaltsamen Mitteln haben. Sonst würde es nicht zum militärischen Konflikt kommen. Ist der Krieg erst mal ausgebrochen, gibt es zum Schluss nur einen Sieger und einen Verlierer. Sieger ist immer der, welcher den anderen zuerst getroffen und kampfunfähig gemacht hat und keiner fragt dann den Sieger, ob das immer mit den rechten Mitteln getan wurde.
Da die Mittel zur Vernichtung des Lebens immer mehr technisch perfektioniert werden, haben wir schon lange den Stand erreicht, dass die Menschheit sich selbst vernichten würde, wenn sie ihre Konflikte weiterhin militärisch lösen wollte. Alternativen dazu gibt es genug: Friedlicher Wettstreit der Ideen, Sportwettkämpfe, Wettbewerb um die perfekteste Hochtechnologie mit dem Ziel der Verhinderung der Zerstörung allen Lebens auf unserer Erde.
Welche Nation – wenn nicht die deutsche – hätte für diese Herausforderungen die besten Voraussetzungen?
Gerade der konfliktbeladene historisch verspätete Zusammenschluss des deutschen Nationalstaates bietet durch die leidvollen Erfahrungen der verheerenden militärischen Niederlagen im 20.Jahrhundert wertvolle Erkenntnisse, welche Fehler nicht gemacht werden dürfen, welche die anderen militärisch „siegreichen“ Mächte nicht zu durchleben brauchten.
Die unerwartet erfolgreiche wirtschaftliche und politische Entwicklung in beiden deutschen Staaten nach 1945 und im vereinten Deutschland nach 1990 spricht trotz aller Rückschläge eine eindeutige Sprache.
Mit Optimismus und Tatkraft, Gemeinsinn und Enthusiasmus können wir ein gutes Beispiel für eine effektive Organisation des Staatswesens gestalten und so unseren wirksamen nationalen Beitrag für eine friedliche Weltordnung leisten. Wir müssen es nur wollen.
Das Hauptproblem der gegenwärtigen Situation ist nicht irgendein Mangel an materiellen Gütern, sondern deren Überfluss und der Mangel an Gemeinsinn, obwohl gerade Deutschland das Land mit den spendenfreudigsten Bürgern ist, was wiederum von den Finanzspekulanten innovativ missbraucht wird, sehr zum Schaden der allgemeinen Moral, denn wer spendet schon gerne für bürokratische Verwaltungsapparate?
Kampagne gegen Bundespräsident – Spitze des Eisberges der Islamophobie der herrschenden Kaste in Europa
Vor wenigen Wochen verkündete das offizielle Staatsoberhaupt: „Der Islam gehört zu Deutschland“. Damit hat er in sehr viele Fettnäpfchen getreten.
Allerdings hat nicht nur die Führungsriege der NPD in Riesa erkannt, dass man mit einer „negativen Integration“ sehr gut Politik machen kann, um seine eigenen Machtpfründe zu erhalten.
Bei Bismarck im 19. Jahrhundert waren es zunächst die in der politischen „Zentrumspartei“ organisierten Katholiken, er als Minderheit ausgemacht hatte, gegen die er die Mehrheit aufwiegeln wollte.
Nachdem der altmärkische Stratege den mächtigen Einfluss dieser historisch stark verwurzelten klerikalen Kaste und damit die Aussichtslosigkeit dieser Taktik erkannt hatte, nahm er sich die Sozialisten vor. Es dauerte nur wenige Jahre und auch dieser Versuch scheiterte und mit ihm die Bismarcksche Ära der deutschen Politik.
Doch auch die nachfolgenden politischen Herrscher fanden ein neues Zielobjekt der „negativen Integration“: Das internationale Judentum als den mächtigsten Gegenspieler der aufstrebenden deutschen Wirtschaft. Das Ergebnis ist die zweifache Katastrophe der deutschen Politik in den beiden Weltkriegen des vergangenen Jahrhunderts.
Sowohl das Judentum, als auch der Sozialismus gingen sowohl im internationalen, als auch im nationalen Rahmen trotz der verheerenden Verluste ihrer physischen, humanitären und ideellen Substanz aus diesen militärischen und politischen Auseinandersetzungen gestärkt hervor und beide Utopien haben wie auch das Christentum ihren Platz in dem globalen wirtschaftlichen und politischen Machtgefüge gefunden.
Aber die Verlockung der Anwendung der „negativen Integration“ zu populistischen Zwecken ist immer noch so stark, dass sie weiter munter und skrupellos eingesetzt wird.
Am 11.09. 2001 wurde das neue Jahrtausend der „islamischen Gefahr“ eingeläutet. Erneut mussten Hunderttausende meist unschuldige Zivilisten in mörderischen Kriegen sterben.
Dem deutschen Bundespräsident gebührt die Ehre, als erster ein höchst offizielles Zeichen gegen die Fortsetzung des Wahnsinns der Kriegstreiberei gegen den „Islam“ gesetzt zu haben.
Die „Goethe-Hafis-Gesellschaft“ g GmbH bemüht sich Jahren um dieses Anliegen, unter anderem durch die Gründung der „West-Östlichen Friedensunion Deutschlands“ WÖFUD.
Wir berufen uns vor allem auf die europäische Aufklärung des 18. und 19. Jahrhunderts, insbesondere natürlich auf das Lebenswerk unseres deutschen Nationaldichters J.W. von Goethe, welches zu Unrecht nur wenig praktischen Einfluss auf die europäische Machtpolitik nehmen konnte, weil letzen Endes immer die wirtschaftliche und militärische Macht alle politischen Einflüsse dominiert haben, nach dem Grundsatz: „Der Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“.
Im zu Ende gehenden Atomzeitalter kehrt sich dieses Prinzip um. Jetzt ist die Politik die Fortsetzung der Kriege der vergangenen Jahrhunderte, weil die konsequente Anwendung der modernsten Militärtechnik unweigerlich zum Untergang jedweder Zivilisation auf diesem Globus führen würde.
Es gehört nicht viel Geist zu der Schlussfolgerung, dass es angesichts des „arabischen Frühlings“ mit dem Aufbruch der muslimischen Volksmassen gegen ihre Diktatoren niemandem gelingen wird, den Islam als neues Ziel der „negativen Integration“ zwecks Ergaunerung politischer und ideologischer Macht zu missbrauchen.
Bereits J.W. v. Goethe hat in seinem „West-östlichen Diwan“ die Bedeutung des Islams für die Weltkultur feststellen müssen mit dem Satz: „Im Islam leben und sterben wir alle“.
An dieses literarische Werk hat sich wohl unser gebildeter Bundespräsident bzw. seine Redenschreiber erinnert, als er seinen folgenschweren Satz: „der Islam gehört zu Deutschland“ formulierte.
Vielleicht hätte er die 600 Seiten des „West-Östlichen Diwan“ (incl. Der Anmerkungen des Dichters) etwas gründlicher lesen sollen, doch wer hat in unserer heutigen schnelllebigen Zeit noch dazu Gelegenheit?
Die Regierung Deutschlands, die dafür bezahlt wird – gut bezahlt -, wird leider immer noch beherrscht durch die antiislamische Opposition, die sich genau das Ziel gesetzt hat: Deutschland abzuschaffen im Interesse der internationalen Finanzspekulationsoligarchie.
Und alle Bürger Deutschland mit Ausnahme der kleinen Minderheit der Finanzzocker, die sich auf Kosten der Allgemeinheit unvorstellbare Finanzreichtümer erspielen und diese durch Bestechung der Medienmacher und damit der öffentlichen Mehrheitseinung für die Sicherung ihrer eigenen Machtpositionen in der Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Justiz missbrauchen, sind sich darüber einig, dass es so nicht weiter gehen darf.
Dabei ist die Situation in Deutschland ja noch immer viel besser im Vergleich mit fast allen anderen großen Wirtschaftsnationen.
Der Fleiß und der Einfallsreichtum der in der deutschen Realwissenschaft und Realwirtschaft tätigen Arbeitnehmerelite hat dazu geführt, dass deutsche Technologie in der ganzen Welt gefragt ist und zu einem unvorstellbaren Exportüberschuss geführt hat, der Deutschland zu einem Schlaraffenland machen würde, das die Ölscheichtümer Arabiens in den Schatten stellen könnte.
Stattdessen schleichen sich immer mehr Armut und eine gigantische Verschuldung in viele Haushalte der Familien, Gemeinden, Länder und Institutionen, wobei niemand voraussagen kann, wann diese Bombe explodieren wird.
Die Lösung dieses Widerspruchs ist sehr einfach und schwierig zugleich. Deutschland muss sich auf seine Stärken besinnen, seine Geschichte und kulturellen Traditionen wieder achten und voller Selbstbewusstsein seine Interessen international vertreten, wie dies alle anderen Nationen auch tun.
Doch was tun wir?
Wir pflegen unseren Schuldkult der beiden verlorenen Weltkriege, obwohl bei jedem Krieg immer beide kombattierenden Seiten ein Interesse an der Austragung des Konfliktes mit gewaltsamen Mitteln haben. Sonst würde es nicht zum militärischen Konflikt kommen. Ist der Krieg erst mal ausgebrochen, gibt es zum Schluss nur einen Sieger und einen Verlierer. Sieger ist immer der, welcher den anderen zuerst getroffen und kampfunfähig gemacht hat und keiner fragt dann den Sieger, ob das immer mit den rechten Mitteln getan wurde.
Da die Mittel zur Vernichtung des Lebens immer mehr technisch perfektioniert werden, haben wir schon lange den Stand erreicht, dass die Menschheit sich selbst vernichten würde, wenn sie ihre Konflikte weiterhin militärisch lösen wollte. Alternativen dazu gibt es genug: Friedlicher Wettstreit der Ideen, Sportwettkämpfe, Wettbewerb um die perfekteste Hochtechnologie mit dem Ziel der Verhinderung der Zerstörung allen Lebens auf unserer Erde.
Welche Nation – wenn nicht die deutsche – hätte für diese Herausforderungen die besten Voraussetzungen?
Gerade der konfliktbeladene historisch verspätete Zusammenschluss des deutschen Nationalstaates bietet durch die leidvollen Erfahrungen der verheerenden militärischen Niederlagen im 20.Jahrhundert wertvolle Erkenntnisse, welche Fehler nicht gemacht werden dürfen, welche die anderen militärisch „siegreichen“ Mächte nicht zu durchleben brauchten.
Die unerwartet erfolgreiche wirtschaftliche und politische Entwicklung in beiden deutschen Staaten nach 1945 und im vereinten Deutschland nach 1990 spricht trotz aller Rückschläge eine eindeutige Sprache.
Mit Optimismus und Tatkraft, Gemeinsinn und Enthusiasmus können wir ein gutes Beispiel für eine effektive Organisation des Staatswesens gestalten und so unseren wirksamen nationalen Beitrag für eine friedliche Weltordnung leisten. Wir müssen es nur wollen.
Das Hauptproblem der gegenwärtigen Situation ist nicht irgendein Mangel an materiellen Gütern, sondern deren Überfluss und der Mangel an Gemeinsinn, obwohl gerade Deutschland das Land mit den spendenfreudigsten Bürgern ist, was wiederum von den Finanzspekulanten innovativ missbraucht wird, sehr zum Schaden der allgemeinen Moral, denn wer spendet schon gerne für bürokratische Verwaltungsapparate?