Die Piratenpartei Dresden begrüsst die Initiative der Oberbürgermeisterin. Damit werden die Grundsätze der Piraten auf Offenheit, Transparenz und Bürgernähe aufgegriffen. Aus der Vielzahl der angesprochenen Themen bleiben folgende Anliegen der Piraten weiterhin offen:
Umstrittener Verkauf von Meldedaten der Dresdener Bürger, der als Einnahmeposten im Haushalt der Stadt erscheint (ca. 400000 Euro).
Die Piraten fordern die Privatsphäre der Bürger zu achten. Hierzu erklärte Gregor Schäfer Kreisvorsitzender der Piratenpartei Dresden: “Respekt der Privatsphäre heisst, dass jeder Bürger bestimmt, welche persönlichen Daten zu welchem Zweck an wen herausgegeben werden. Ausdrückliche Zustimmung (Opt-In) statt nachträglichem Widerspruch (Opt-Out) sollte die Regel sein.”
Betreffs der erforderlichen Grundversorgung mit Internet, wie sie bereits von der EU als Standard ausgewiesen ist, fordern die Piraten unverzügliche politische Initiative zum entsprechenden Netzausbau. Kreisvorstandsmitglied Peter J. Müller sagt dazu: “Wir Dresdener müssen aus dem Tal der Ahnungslosen endlich im Silicon Saxony ankommen.”
