Podiumsdiskussion „Fahrscheinloser ÖPNV für Dresden“

Am kommenden Dienstag, den 3. Juli 2012, veranstalten die Dresdner Hochschulpiraten im Beyer-Bau der TU Dresden, Raum 154/H, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Fahrscheinloser öffentlicher Personen-Nahverkehr“. Interessierte Studierende, Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, mitzudiskutieren sowie Vorschläge, Anmerkungen und Kritik einzubringen.

Seit ihrem Einzug in den Berliner Senat und in drei Landtage wollen die Piraten ihren Ruf als „Internetpartei“ loswerden. Sie setzen dabei auf neue Konzepte und frische Ideen. Eine davon ist der fahrscheinlose öffentliche Personennahverkehr als alternatives Verkehrskonzept.

Und so soll es funktionieren: Die Dresdner Bürger sowie Touristen entrichten eine feste Kommunalabgabe. Dafür können sie unentgeltlich alle öffentlichen Verkehrsmittel rund um die Uhr nutzen. Schwarzfahrer gehören der Vergangenheit an, Straßen werden entlastet, die Umwelt geschont und die Lebensqualität steigt. Das Geld für kostenintensive Straßenausbauten (etwa auf der Königsbrücker Straße) kann damit für andere Projekte wie Kindergärten oder den Ausbau von Fahrradwegen genutzt werden.

Die Referenten im Podium sind: Professor Gerd-Axel Ahrens (Institut für Verkehrsplanung und Straßenverkehr der TU Dresden), Hendrik Wagner (Abteilungsleiter für Tarif und Verkehr der VVO) und Florian André Unterburger (Piraten Dresden). Moderieren wird Jan Wetzel vom Campus Radio.

 

Zusammenfassung:
3. Juli 2012, 19:00 Uhr
TU Dresden, Beyer-Bau, Raum 154/H

Aktuelle Informationen gibt es unter: www.piraten-dresden.de/hochschulgruppe-dresden, auf Facebook unter https://www.facebook.com/events/257832940996591/ oder unter http://hochschulpiraten-dresden.blogspot.de/.


Kommentare

3 Kommentare zu Podiumsdiskussion „Fahrscheinloser ÖPNV für Dresden“

  1. Johann Klein schrieb am

    Theoretisch bürgernah und sozial, aber schon jetzt wird der ÖPNV Dresdens mit 37 Mill€ im Jahr( arbeitet nur 77 Prozent kostendeckend) über die hohen Energiepreise der DREWAG querfinanziert. Das sind pro EW Dresden mehr als 70 € pro Jahr. Dazu kommen noch viele unsinnige DVB Projekte die nur durch extrem hohe Fördermittel finanziert werden können, – Fördermittelabhängigkeit genannt oder modernes Freibeutertum. Diese Fördermittel trägt auch noch die Allgemeinheit. Das kann auch nicht sozialadäquat sein. Gleichzeitig kürzt noch die Stadt Dresden die Finanzhilfen für den Behindertentransport. Also Geld ist dafür nicht da.

  2. Wurstel schrieb am

    Wie kann man die Abgebe für Touristen überhaupt umsetzen? Über eine Art „Kurtaxe“ vom Hotel aus oder ähnliches? Was ist mit denen die dann bei Verwandten oder Bekannten in Dresden unterkommen? Dürfen diese dann einfach kostenlos alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen oder bekommen diese dann doch einen Fahrschein? Die Dresdner Bürger müssten dann ihren Ausweis vorzeigen oder einen Dresdenpass oder ähnliches. Zu Johanns Kommentar: 70€ sind für mich persönlich nicht so viel Geld wenn ich das mit den jetzigen Fahrpreisen vergleiche. Auch 300 € im Jahr liegen immer noch deutlich unter den jetzigen Preisen. Allerdings für Sozialschwache, Familien mit vielen Kindern und Leute evtl mit Zweitwohnung hier wird sich das wahrscheinlich eher negativ auswirken. Sollen diese dann alle befreit werden inklusive der Studenten? Sollen die anderen Bürger die eventuell auf ihr Auto angewiesen sind oder lieber Fahrrad fahren und keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können/ brauchen dann für diese alle mit aufkommen? Schon klar das ihr die Leute dazu bringen wollt mehr die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Vllt auch um Energie/ Ressourcen etc zu sparen aber ein zusätzlicher Zwang ist es wahrscheinlich auch …

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