PIRATEN Dresden zurück im Stadtrat

Neustadt-Kandidat Dr. Martin Schulte-Wissermann zieht erneut in den Stadtrat ein

Es war ein langer und anstrengender Wahlkampf, der uns körperlich, geistig und finanziell an unsere Grenzen brachte – tausende Plakate wurden aufgehängt, noch mehr Flyer verteilt, verschiedene Wahlkampfstände gestartet, eine Podiumsdiskussion in der Neustadt organisiert, Videos produziert und noch viele weitere Aktionen angestoßen. Unser erster Dank gilt deswegen den Mitgliedern und Freiwilligen, die sich viel Zeit genommen haben, um einen Wahlkampf zu machen, der denen der größeren Parteien mit deutlich mehr Geld und Personal in nichts nachstand. Danke!

Und unser zweiter Dank gilt natürlich allen Menschen, die das Vertrauen in uns gesetzt haben und ein, zwei oder drei Kreuze bei unseren Kan­di­die­renden machten. Noch fehlen einige wenige Wahlkreise der Stadtrats- und Stadtbezirkbeiratswahl in der Auszählung, für uns dürfte das Ergebnis ziemlich sicher feststehen: 2,4% der Dresdener haben uns wiedergewählt. Damit reicht es, dass unser bisheriger Stadtrat, Martin Schulte-Wissermann, wieder einziehen wird. Dieser hat mit seiner Liste in der Neustadt auch das beste Ergebnis mit 4,2% für die PIRATEN Dresden erzielt. Mit aktuell 4,8% in der Neustadt haben wir auch einen Sitz im Stadtbezirksbeirat erzielt, den Jan Kossick für uns besetzen wird.

Ein kleiner Wermutstropfen: Nur knapp sind wir am zweiten Stadtrat vorbeigeschrammt. Gerade einmal 0,2% hätten gefehlt, damit auch Anne Herpertz (Platz 1 in Pieschen, unserem zweitbesten Wahlkreis) in den Stadtrat eingezogen wäre. Zum Ergebnis meint Dr. Martin Schulte-Wissermann: „Es ist schade, dass wir nur so knapp am zweiten Piraten-Stadtratsitz vorbei sind – nach diesem hoch motivierten Wahlkampf hätten wir es sehr verdient. Dennoch ist das kein Grund, den Kopf hängenzulassen. Die Piraten haben in Dresden sowohl im als auch außerhalb des Stadtrats in den letzten 5 Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir werden dies auch in den nächsten 5 Jahren fortsetzen.“

Positiv sehen wir auch die erhöhte Wahlbeteiligung dieses Jahr. Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, wie die Zukunft in Dresden gestaltet werden soll und wollen auch aktiv daran teilhaben. Das haben wir auch in unseren eigenen Reihen bereits in den letzten Monaten feststellen können. Leider aber auch ist der Rechtsruck nicht zu verneinen, der in Dresden und Sachsen stattgefunden hat. Gerade mit dem aktuellen Stand der Wahlen sehen die Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat sehr kompliziert aus.
Mit den noch nicht ausgezählten Stimmen kann sich hier auch noch etwas ändern – das bleibt abzuwarten. Doch egal wie es ausgeht, wir werden sowohl im Stadtrat als auch außerhalb unser Möglichstes tun, dass rechtsextremes, rassistisches, sexistisches, anti-humanistisches Gedankengut nicht auf fruchtbaren Boden fällt.

Eines ist sicher: Es werden weitere 5 Jahre harte Arbeit. Aber das war uns bewusst und genau dafür haben wir uns auch aufgestellt. Und auch mit nur einer Stimme im Stadtrat werden wir Akzente entsprechend unseres Wahlprogramms setzen können. Danke, dass ihr uns diese Gelegenheit gegeben habt.


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