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	<title>Piraten Dresden</title>
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	<description>Neuigkeiten aus dem Stadtrat und rund um die Piratenpartei Dresden.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 Sep 2026 11:06:14 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Piraten Dresden</title>
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		<title>Harte Einschnitte bei Bus und Bahn &#8211; Die DVB-Kürzungen Im Detail</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pascal Bächtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 11:06:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ÖPNV]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzungen im Dresdner Nahverkehr: Das ist eine Überschrift, die man in den letzten Monaten und mittlerweile Jahren immer wieder lesen oder hören muss. Aber diesmal gibt es konkrete Kürzungspläne, die ab nächstem Jahr umgesetzt werden sollen. Was ist bisher geschehen? Verkehrsbetriebe finanzieren sich neben den Ticketeinnahmen aus den sogenannten Regionalisierungsmitteln, die der Bund über die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.piraten-dresden.de/harte-einschnitte-bei-bus-und-bahn-die-dvb-kuerzungen-im-detail/">Harte Einschnitte bei Bus und Bahn &#8211; Die DVB-Kürzungen Im Detail</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.piraten-dresden.de">Piraten Dresden</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kürzungen im Dresdner Nahverkehr: Das ist eine Überschrift, die man in den letzten Monaten und mittlerweile Jahren immer wieder lesen oder hören muss. Aber diesmal gibt es konkrete Kürzungspläne, die ab nächstem Jahr umgesetzt werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist bisher geschehen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Verkehrsbetriebe finanzieren sich neben den Ticketeinnahmen aus den sogenannten Regionalisierungsmitteln, die der Bund über die Länder bereitstellt, sowie aus Ausgleichszahlungen für vergünstigte Ticketangebote wie das Deutschlandticket und das Bildungsticket. Da das aber, wie in sehr vielen Städten, nicht reicht, weil Bund und Länder zum Teil auch zu geringe Ausgleichszahlungen leisten, werden die Verluste der DVB mit den Gewinnen von anderen städtischen Unternehmen ausgeglichen. Vorrangig sind das die Gewinne der SachsenEnergie. Dieser Verlustausgleich ist dabei jedoch gedeckelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Jahren sind die Kosten bei der DVB jedoch massiv gestiegen und die Ausgleichszahlungen der SachsenEnergie reichen nicht mehr aus. Schuld daran sind vor allem die höheren Preise für Personal, Ersatzteile und Treibstoffe. Zunächst hatte der Stadtrat für 2026 beschlossen, dass die Differenz einmalig aus dem städtischen Haushalt bezahlt werden soll, gleichzeitig der DVB aber interne Sparmaßnahmen und erste Kürzungen auferlegt. Das war damals ein harter Kompromiss, denn auch schon da standen massive Kürzungen zur Debatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das kommende Jahr will der Stadtrat jedoch die Differenz nicht mehr aus dem Haushalt begleichen und auch die Zuschüsse durch die SachsenEnergie sollen nicht erhöht werden. Damals stand die Summe von 18 Mio € im Raum, die für das Jahr 2027 irgendwie beglichen werden muss. Eine Summe, die man in einem städtischen Haushalt, der rund 3 Mrd € umfasst, sicherlich auftreiben könnte. Andernfalls müsste das Angebot so geschrumpft werden, dass eben diese Summe eingespart werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zu der ersten Kürzungsdebatte wurde im Frühjahr 2025 ein Bürgerbegehren zum Erhalt des Nahverkehrs initiiert. Innerhalb weniger Wochen unterschrieben über 40.000 Menschen. Das sind fast 10% der Wahlberechtigten in Dresden und deutlich mehr als notwendig. Und auch für die jährlichen Mehrkosten gab es einen Vorschlag, wie die Stadt das Geld eintreiben könnte. Nachdem das Rechtsamt bestätigte, dass das Bürgerbegehren zulässig sei, heuerte unser Oberbürgermeister Hilbert eine Kanzlei an, die ihm ein gutachterliches Dokument schrieb, in dem mit wilden Rechentricks der Finanzierungsvorschlag irgendwie als unzureichend verkauft werden sollte. Daraufhin erklärte die rechte Mehrheit im Stadtrat das Bürgerbegehren für unzulässig und nahm den Dresdnerinnen und Dresdnern somit die Chance, über ihren Nahverkehr selber abzustimmen. Die Initiatoren legten Beschwerde ein, wodurch die Entscheidung über das Bürgerbegehren von der Landesdirektion geprüft werden muss, die die Aufsichtsbehörde über die Stadt ist. Auch sie erklärte es vor kurzem für unzulässig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spannend an der ganzen Thematik ist dabei, dass die 18 Mio €, die von der Stadtverwaltung selber so geschätzt und veröffentlicht wurden, in Bezug auf das Bürgerbegehren als nicht ausreichend dargestellt worden sind. Tatsächlich müssen die DVB jetzt aber für nächstes Jahr doch nur 8,3 Mio € einsparen, also weniger als die Hälfte der damaligen Schätzung</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was wurde bereits gekürzt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Haushalt 2025/26 konnte damals zwar das Schlimmste verhindert werden, dennoch kam es zu Kürzungen, mit denen die DVB die jährlichen Kosten um 11,7 Mio € senken konnte. Zu den Kürzungen zählten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>20‘-Takt auf Linie 7 zwischen Gorbitz und Pennrich</li>



<li>Entfall des Abschnitts Waldschlösschen – Marienallee auf der Linie 74</li>



<li>Umstellung der Linie 76 auf Anruf-Linien-Taxi</li>



<li>Entfall des Abschnitts zwischen Tolkewitz und E.-Goldberg-Platz der Linie 87</li>



<li>20‘-Takt auf der Linie 88 zwischen Kleinzschachwitz und Prohlis, anstelle des bisherigen 15‘-Takts</li>



<li>Ein Ferienfahrplan mit 15‘-Grundtakt in allen sächsischen Schulferien</li>



<li>interne Einsparungen, wie seltenere Reinigungen Fahrzeuge, Verkauf von Beteiligungen oder weniger Neueinstellungen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die enormen internen Einsparungen, die die Betriebsqualität deutlich senkten, musste damals glücklicherweise nur ein geringer Teil des Angebots weggekürzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was soll diesmal gekürzt werden?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesmal stehen ganze 10% des Fahrtenangebots auf dem Spiel. Jede Zehnte Fahrt soll gestrichen werden, um damit die fast schon lächerliche Summe von 8,3 Mio € zusätzlich einzusparen. Eine Summe dieser Größenordnung könnte locker im städtischen Haushalt mit eingeplant werden. Am 20. August veröffentlichte die Sächsische Zeitung die geplanten Kürzungen und mittlerweile liegt auch die Vorlage vor, die jetzt durch die verschiedenen Gremien der Stadt wandern soll und über die der Stadtrat im November schließlich abstimmen soll. Schauen wir uns die geplanten Kürzungen mal im Detail an:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Straßenbahnen</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Linie 1: Die Linie 1 wird zwischen Postplatz und Leutewitz den bisherigen Linienweg der 12 erhalten. Sie fährt dann also über S-Bf. Freiberger Straße und Tharandter Straße nach Leutewitz. Den Weg über Bahnhof Mitte und Flügelweg wird die 12 dafür im Gegenzug erhalten.</li>



<li>Linie&nbsp; 8: Die Linie 8 soll von Hellerau kommend am Postplatz enden. Erst nach Fertigstellung der Campuslinie würden die verloren gehenden Fahrten zwischen Hauptbahnhof und Südvorstadt von der Linie 7 und später auch der Linie 4 kompensiert werden. Bis dahin fällt jedoch jede zweite Fahrt zwischen dem Zentrum und der Südvorstadt weg.</li>



<li>Linie 10: Die 10 soll nur noch alle 20 Minuten verkehren. Das Grundprinzip „Alle 10 Minuten kommt eine Bahn“ gilt somit nicht mehr für alle Straßenbahnlinien. In den Tagesrandlagen und an Sonntagen fährt sie zudem nur noch alle 30 Minuten. Dadurch würde konsequent jede Zweite Fahrt wegfallen. Außerdem soll sie zwischen Straßburger Platz und Hauptbahnhof über den Pirnaischen Platz führen, um so…</li>



<li>Linie 12: …den 20‘-Takt auf der Linie 12 zu kompensieren. Durch die Linienverknüpfung mit der 10 ereilt sie nämlich das gleiche Schicksal, wodurch auch bei ihr jede zweite Fahrt wegfällt. Zudem soll sie, wie vorhin schon erwähnt, von Striesen kommend ab dem Pirnaischen Platz einen neuen Fahrtweg über Hauptbahnhof, Bahnhof Mitte und Flügelweg nach Leutewitz erhalten, um so den bisherigen Westabschnitt der Linie 1 zu bedienen. Dadurch werden sich die 10 und 12 aber zumindest zwischen Fetscherplatz und Bahnhof Mitte zu einem 10‘-Takt überlagern.</li>



<li>Linie 13: Die Kürzung der Linie 13 war fast am ehesten vorherzusehen: Die Verlängerung der 13 von Mickten nach Kaditz, die erst vor wenigen Jahren umgesetzt wurde, wird nämlich wieder rückgängig gemacht. Die 13 endet somit dann wieder in Mickten und Kaditz verliert die Hälfte seiner Straßenbahnen.</li>



<li>Zudem wird der sogenannte Einkaufstakt an den Samstagen gestrichen. Das bedeutet, dass die Linien 3, 4, 7, 9 und 11 auch samstags nur alle 15 Minuten verkehren werden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Busse</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Linie 61: Der Linienast von Bühlau zum Fernsehturm soll von der 61 künftig nur noch alle 30 Minuten bedient werden, wodurch jede dritte Fahrt wegfällt. Das soll gleichzeitig bedeuten, dass nach Weißig abwechselnd alle 10 bzw. 20 Minuten ein Bus fahren soll. Dafür werden jedoch die bisherigen Verstärkerfahrten zur Hauptverkehrszeit zwischen Bühlau und Weißig gestrichen.</li>



<li>Linie 62: Zur Hauptverkehrszeit sollen die Busse auf der 62 nicht mehr alle 6-7 Minuten, sondern alle 7-8 Minuten fahren. Klingt nicht nach viel Veränderung, bedeutet aber, dass statt bisher 9 nur noch 8 Busse pro Stunde fahren werden. Nach Dölzschen soll ab Altplauen zudem nur noch alle 30 Minuten ein Bus fahren. An den Samstagen entfällt auch auf der 62 der Einkaufstakt, wodurch sie nur alle 15 Minuten fahren wird.</li>



<li>Linie 63: Die 63 soll mit dem Prinzip des 10‘-Takts auf den 60er-Buslinien brechen und tagsüber nur noch alle 20 Minuten und in den Tagesrandlagen alle 30 Minuten verkehren. Auch hier fällt damit die Hälfte aller Fahrten weg. Als Ersatz soll zumindest die 85 entlang des Linienwegs der 63 von Löbtau Süd bis zur Tharandter Straße verlängert werden.</li>



<li>Linie 64: Während man in Gruna und Reick eigentlich auf die Ausweitung des 10‘- Takts der 64 bis nach Reick sehnsüchtig gewartet hat, schließlich stand der unmittelbar vor der Umsetzung, wird der 10‘-Takt am anderen Ende der Linie wieder zurückgenommen. Künftig soll wieder jede zweite 64 in Kaditz an der Gleisschleife enden, wodurch bis „Am Vorwerksfeld“ nur noch alle 20 Minuten ein Bus fährt.</li>



<li>Linie 68: Auch auf der Linie 68 soll zwischen Postplatz und Cossebaude nur noch alle 20 Minuten ein Bus verkehren. Und dadurch, dass zwischen Bahnhof Mitte und Leutewitz die 12 auch nur alle 20 Minuten verkehren soll, verliert die Strecke zwischen dem Zentrum und Cotta bzw. Leutewitz die Hälfte aller Fahrten.</li>



<li>Linie 70: Die 70 soll von Klotzsche kommend bereits an der Haltestelle Hirtenstraße in Gorbitz enden und nicht mehr weiter nach Gompitz verkehren. Zum Ausgleich soll hingegen aber die Linie 7 wieder alle 10 Minuten nach Pennrich verkehren.</li>



<li>Außerdem sollen einige Buslinien, die aktuell im 20`-Takt fahren, auf einen 30`-Takt umgestellt werden. Konkret betrifft dies die 79, 81, 85, 87, 88, 90 und 92. Auf all diesen Linien entfällt somit ein Drittel aller Fahrten. Besonders hart trifft es dabei die 88. Die Nachfrage nach ihr rechtfertigte vor der ersten Kürzungswelle nämlich einen 15‘-Takt. In Relation dazu würde das bedeuten, dass auch hier jede zweite Fahrt weggekürzt wird.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was heißt das in Zahlen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im städtischen Nahverkehr sollen 2,7 Mio jährliche Fahrplankilometer weggekürzt werden. Das entspricht rund 10% des gesamten Fahrtenangebots. Dadurch sollen 8,7 Mio Euro jährlich eingespart werden. Dafür bleiben aber 11 Straßenbahnen und 23 Busse dauerhaft im Betriebshof. Und damit die keine Kosten durchs rumstehen generieren, wird die DVB ihre Flottengröße reduzieren. Zum Beispiel in dem sie mehr alte Bahnen des Typs NGT6DD ausflottet oder weniger neue Busse als Ersatz für verschlissene alte Fahrzeuge beschafft. Und eine Flotte zu verkleinern geht deutlich schneller, als diese wieder zu vergrößern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Kürzungen erwarten die DVB ein Verlust von 9,4 Mio Fahrgästen pro Jahr und 1,5 Mio zusätzliche PKW-Fahrten jährlich. Und wenn weniger Fahrgäste mit dem ÖPNV fahren, dann könnte der Fahrgastrückgang in Zukunft als Argument für weitere Kürzungen dienen. Es gibt also ein großes Risiko, dass hier ein Teufelskreis an Kürzungen losgetreten werden könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso sollen durch die Kürzungen rund 100 Stellen, vor allem beim Fahrpersonal, eingespart werden. Die DVB hat schon mit Beginn der ersten Kürzungswelle die Einstellungen zurückgefahren und freigewordene Stellen nicht nachbesetzt. Der Personalabbau ist also schon längst im Gange. Und auch hier gilt: Personal wird man schneller los, als man Neues angeheuert und ausgebildet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Auswirkungen hätte das?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kürzungen treffen ausnahmslos jeden, der in Dresden wohnt oder hier zumindest arbeitet. Denn jeder Fahrgast, der nicht mehr mit Bus und Bahn fährt, da es durch die Kürzungen unattraktiv geworden ist, wird sich ein anderes Verkehrsmittel sorgen. Und in vielen Fällen wird das das Auto sein, wodurch im Zweifelsfall mehr Autos im Berufsverkehr im Stau stehen dürfen. Und wer trotzdem weiterhin Straßenbahn oder Bus fährt, der wird dort häufiger mit seinen Mitreisenden dicht an dicht stehen dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kürzungen treffen dabei extrem viele Stadtteile, vor allem jene, die etwas weiter weg vom Zentrum liegen. So büßen Mickten und Kaditz durch die Kürzungen auf den Linien 13, 64 und 79 enorm viele Fahrten ein, und das obwohl am ElbePark gerade Hunderte neue Wohnungen gebaut werden. Die Westachse zwischen Friedrichstadt, Cotta und Cossebaude verliert die Hälfte ihres Fahrtenangebots, dank der Taktreduktionen auf der 10, 12 und 68. Auch die Studierenden und Mitarbeitenden der TU Dresden, sowie alle, die dort in der Nähe wohnen büßen massiv ein, da mit dem Wegfall der 8 nur noch halb so viele Straßenbahnen vom Stadtzentrum dahin fahren und die 85 nur noch jede halbe Stunde kommen soll. Und besonders hart trifft es auch den Nordosten. Nur noch halb so viele Busse Richtung Pillnitz und halb so viele Bahnen zwischen Innenstadt und dem Uniklinikum bzw. dem Schillerplatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch der Einzelhandel wird, vor allem in der Innenstadt, massiv darunter leiden. Denn bekanntlich nutzen viele den Samstag zum Einkaufen. Aber wenn auf den wichtigsten Linien der 10‘-Takt zu einem 15‘-Takt wird, dann werden weniger Leute das Angebot nutzen oder alternativ die Innenstadt zuparken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allgemein arbeitet die Stadt mit ÖPNV-Kürzungen jeglicher Art völlig gegen ihre eigenen Verkehrsziele und mit den Auswirkungen auf das Stadtklima in Form von höheren Schadstoffemissionen, mehr Stau und mehr Verkehrslärm wollen wir gar nicht erst anfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verbesserungen gibt es nur punktuell durch die Verlagerung von Fahrgastströmen, dem 10`-Takt nach Pennrich und kleinen Anpassungen im Linienverlauf der Linien 61 und 85 in Gruna, wodurch ohne betriebliche Mehrkosten weitere Fahrgäste gewonnen werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie geht es jetzt weiter?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstmal sollen die Stadtbezirksbeiräte über die Kürzungen beraten und ihre Empfehlungen dafür oder dagegen aussprechen. Die Beschlussfassung im Stadtrat ist dann im November vorgesehen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Kürzungen so oder in abgewandelter Form beschlossen werden könnten, da der rechte Block aus CDU, AfD, Team Zastrow und FDP/Freie Bürger eine komfortable Mehrheit im Stadtrat besitzt und die Kürzungen unbedingt beschließen möchte. Die beschlossenen Kürzungen würden dann im Laufe des Jahres 2027 umgesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch das Bürgerbegehren ist noch nicht ganz aus dem Rennen. Gegen die Entscheidung der Landesdirektion, dass das Bürgerbegehren zu Recht für unzulässig erklärt worden sei, können die Initiatoren noch Rechtsmittel einlegen. Und das werden sie vermutlich auch, zumindest hatten sie das zuvor schon signalisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die DNN hat zudem vor kurzem herausgefunden, dass die DVB noch weitere Ausgleichszahlungen für das Deutschlandticket vom Bund erhalten soll. Die Summe soll dabei die fehlenden 8,3 Mio € übersteigen und könnte somit das Finanzloch stopfen und alle Kürzungen obsolet machen. Mal schauen, ob die Mehrheit des Stadtrates das bei der Abstimmung im November auch so sieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Meine Einschätzung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die DVB kann nichts für die Kürzungen. Die sind von einer rechten Mehrheit im Stadtrat gewollt und werden auch von dieser, mit Unterstützung unseres Oberbürgermeisters, durchgedrückt. Die DVB ist lediglich im Auftrag des Stadtrates dafür verantwortlich, die Kürzungen in ihrem eigenen Liniennetz vorzuschlagen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man den jetzt vorliegenden Kürzungsentwurf mit früheren Entwürfen vergleicht, dann muss man zugeben, dass die DVB das vermutlich Beste aus dieser miesen Vorgabe rausgeholt hat. Um möglichst alle Linien und den 10‘-Takt zu retten, hat man augenscheinlich entschieden, bestimmte Linien in ihrem Takt massiv einzudampfen. Und so trifft es nun vor allem die Linien 10, 12, 63, 68 und, wenn man den Stand von 2024 als Grundlage nimmt, auch die 88, um so den Rest weitestgehend zu retten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Lage, in der die DVB steckt, kann sie nur selbst verlieren. Personal, Fahrzeuge, Fahrgäste und auch ihr Image bei vielen Fahrgästen. Denn auf viele wird es so wirken, dass die DVB eigenständig ihr Liniennetz zum Leidwesen der Fahrgäste zusammen kürzt. Und das vor allem, weil sich die DVB ihr „Grab“ in Form des Kürzungsvorschlags auch noch selber „schaufeln“ dürfen. In einer Leser-Umfrage der Sächsischen Zeitung zeigten 75% der Leser*innen kein Verständnis für die Kürzungen. Teile des Stadtrates werden aber vermutlich auch nicht mit dem Vorschlag zufrieden sein. Aber nicht weil sie vehement dagegen sind, sondern weil es ihnen nicht weit genug geht oder zu viele Kürzungen genau in ihrem Wahlbezirk sind und woanders zu wenig. Denn vor allem in den äußeren Bezirken, in denen die Konservativen die meisten Stimmen erhalten, fallen die Kürzungen am Meisten ins Gewicht. Erwähnt seien hier Pillnitz, Blasewitz, Cossebaude oder auch Mockritz, um nur ein paar zu nennen. Daher werden einzelne Politiker aus jenen Reihen bestimmt noch alternative Kürzungen vorschlagen, um den ÖPNV in ihrem Stadtteil zu retten. Denn schließlich wissen sie ja besser, wie man ihre eigenen Kürzungsforderungen richtig umsetzt und nicht die Verkehrsplaner*innen bei der DVB. Daher kann es auch sein, dass die endgültigen Kürzungen an einigen Stellen anders aussehen werden, als hier beschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kampf ist noch nicht verloren, denn bis zur Beschlussfassung des Stadtrates im November kann noch viel passieren. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass die Finanzierung kommunaler Verkehrsunternehmen besser wird, dass der Verlustausgleich der DVB erhöht wird und das weitere Kürzungen nicht umgesetzt werden. Der öffentliche Druck gegenüber den Verantwortlichen muss steigen und der Unmut zum Ausdruckgebracht werden. Um eine fast schon lächerliche Summe zu sparen, soll hier eine einschneidende Entscheidung gefällt werden, die von einer überwältigenden Mehrheit der Stadtbevölkerung nicht akzeptiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn es um das Bürgerbegehren nicht gut aussieht, sind wir weiterhin der Meinung, dass eine so wichtige Grundsatzentscheidung direkt an der Wahlurne und nicht von einer rechten Stadtratsmehrheit entschieden werden soll. Denn der Nahverkehr betrifft uns alle, direkt oder indirekt, und das jeden Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stadtrats-Vorlage (<a href="https://ratsinfo.dresden.de/vo0050.asp?__kvonr=30740">https://ratsinfo.dresden.de/vo0050.asp?__kvonr=30740</a>)</li>



<li>Sächsische Zeitung veröffentlicht Kürzungen (<a href="https://www.saechsische.de/lokales/dresden/welche-strassenbahn-und-buslinien-in-dresden-von-dvb-kuerzungen-betroffen-sind-35JMGQLNQREI7MNK2A7FNBNBYA.html">https://www.saechsische.de/lokales/dresden/welche-strassenbahn-und-buslinien-in-dresden-von-dvb-kuerzungen-betroffen-sind-35JMGQLNQREI7MNK2A7FNBNBYA.html</a>)</li>



<li>Auswirkungen und Leser*innenumfrage (<a href="https://www.saechsische.de/lokales/dresden/kuerzungswahnsinn-in-dresden-was-die-dvb-sparplaene-fuer-tausende-bedeuten-CRXRSPUVL5HZDKBAAQFVGIGXEE.html">https://www.saechsische.de/lokales/dresden/kuerzungswahnsinn-in-dresden-was-die-dvb-sparplaene-fuer-tausende-bedeuten-CRXRSPUVL5HZDKBAAQFVGIGXEE.html</a>)</li>



<li>Landesdirektion sieht Bürgerbegehren als unzulässig (<a href="https://www.dnn.de/lokales/dresden/dresden-landesdirektion-erklaert-buergerbegehren-zu-dvb-fuer-unzulaessig-AIRWDSQILJG7VMKK3VTFRJYV7U.html">https://www.dnn.de/lokales/dresden/dresden-landesdirektion-erklaert-buergerbegehren-zu-dvb-fuer-unzulaessig-AIRWDSQILJG7VMKK3VTFRJYV7U.html</a>)</li>



<li>Zusätzliche Ausgleichszahlungen für das Deutschlandticket (<a href="https://www.dnn.de/lokales/dresden/genug-um-kahlschlag-bei-den-dvb-in-dresden-abzuwenden-zusatz-millionen-aus-berlin-YMCZVUKJZJH7DLMPJKQ2LQETDY.html">https://www.dnn.de/lokales/dresden/genug-um-kahlschlag-bei-den-dvb-in-dresden-abzuwenden-zusatz-millionen-aus-berlin-YMCZVUKJZJH7DLMPJKQ2LQETDY.html</a>)</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.piraten-dresden.de/harte-einschnitte-bei-bus-und-bahn-die-dvb-kuerzungen-im-detail/">Harte Einschnitte bei Bus und Bahn &#8211; Die DVB-Kürzungen Im Detail</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.piraten-dresden.de">Piraten Dresden</a>.</p>
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		<title>SBR Pieschen 08.09.2026 &#8211; Von Wohnbauturbos, dem Mengsplatz, Wasserschäden und leeren Brunnenkassen</title>
		<link>https://www.piraten-dresden.de/sbr-pieschen-08-09-2026-von-wohnbauturbos-dem-mengsplatz-wasserschaeden-und-leeren-brunnenkassen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pascal Bächtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 16:56:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SBR Pieschen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 8. September 2026 kam der SBR Pieschen zu seiner 25. Sitzung zusammen. Die Tagesordnung war mäßig gefüllt mit städtebaulichen Zukunftsprojekten, Denkmalschutzfragen und Förderanträgen unserer lokalen Vereine.&#160; Hier ist mein ausführlicher Bericht aus der Sitzung. TOP 1: Wohnbebauung Weimarische Straße 33 – Nachbesserungen im Quartiersinneren Den Auftakt machte die erneute Vorstellung des Wohnungsbauprojekts an der [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Am 8. September 2026 kam der SBR Pieschen zu seiner 25. Sitzung zusammen. Die Tagesordnung war mäßig gefüllt mit städtebaulichen Zukunftsprojekten, Denkmalschutzfragen und Förderanträgen unserer lokalen Vereine.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ist mein ausführlicher Bericht aus der Sitzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>TOP 1: Wohnbebauung Weimarische Straße 33 – Nachbesserungen im Quartiersinneren</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Auftakt machte die erneute Vorstellung des Wohnungsbauprojekts an der Weimarischen Straße 33 durch die Architekten Sauther und Delgado von Henning Larsen Architekten. Auf dem Areal ist die Schließung der Blockrandbebauung sowie eine Nachverdichtung im Innenbereich geplant. Insgesamt sollen 69 Wohneinheiten mit ein bis vier Zimmern geschaffen werden, darunter auch geförderte sowie barrierefreie Wohnungen, ergänzt durch 38 Tiefgaragen-Stellplätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vergleich zum ersten Entwurf aus dem Januar 2026 wurden die Gebäudehöhen der drei freistehenden Baukörper im Quartiersinneren nach Vorgaben der Gestaltungskommission reduziert. Während zur Weimarischen Straße ein privater Innenhof entsteht, ist zur Moritzburger Straße ein öffentlich zugänglicher Quartierspark mit Durchwegung geplant. Der erhaltenswerte Baumbestand soll geschützt und durch 60 Neupflanzungen erweitert werden, während das Regenwasser nach dem Schwammstadtprinzip direkt vor Ort versickert. Trotz „Bauturbo“ ist mit einem Baubeginn allerdings erst in etwa drei Jahren zu rechnen. Obwohl die städtebauliche Durchwegung aus piratischer Sicht erfreulich ist, bleiben wichtige Fragen zur künftigen Pflege des Parks noch unklar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>TOP 2: Brunnen Thäterstraße in Übigau &amp; die Wiederbenennung des Mengsplatzes</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem zweiten Tagesordnungspunkt stellte Frau Kaden vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft den Entwurfsstand zur denkmalgerechten Sanierung der Grünanlage und der Brunnenplastik an der Thäterstraße vor. Die geschützte Anlage der ehemaligen 42. Volksschule in Übigau soll neue Wegeoberflächen, Einfassungen, Bänke sowie Nachpflanzungen erhalten. Die Kalkulation beläuft sich auf rund 265.000 Euro Baukosten und 65.000 Euro Planungskosten, woraus sich ein Gesamtvolumen von etwa 330.000 Euro ergibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das große Problem liegt jedoch im städtischen Haushalt: Die Landeshauptstadt Dresden hat derzeit keine finanziellen Mittel für die Umsetzung eingeplant. Eine Realisierung wäre vorerst nur in drei Teilabschnitten möglich, und auch die künftigen Betriebskosten sind noch nicht gedeckt. Rund 80 Minuten beschäftigen wir uns mit diesem Tagesordnungspunkt, der vor allen den Bürgern von Übigau sehr wichtig zu sein scheint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im selben Zusammenhang berieten wir über einen Antrag von Tino Jasef (Freie Wähler) zur Wiederbenennung der Grünfläche an der Mengsstraße Ecke Thäterstraße als „Mengsplatz“. Die Rückkehr zum historischen Platznamen wird auch vom Stadtarchiv unterstützt, da sie Identität und Stadtteilkultur stärkt. Ein Vertagungsantrag von Beirat Overmeyer wurde mehrheitlich abgelehnt. Schließlich stimmte der Stadtbezirksbeirat der Wiederbenennung des Mengsplatzes mit 12 Ja-Stimmen zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>TOP 3: Vorlagen und Anträge – Starkes Ehrenamt &amp; sparsame Bänke</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend ging es um die Vergabe von Fördergeldern aus dem Budget des Stadtbezirksbeirats:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ersatz von Tischtennisplatten nach Wasserschaden (V-Pi00128/26):</strong> Der SV Dresden-Neustadt 1950 e.V. beantragte 1.998,00 Euro für den Ersatz von zwei Turniertischen, die bei einem Wasserschaden in der städtischen Sporthalle Mengsstraße zerstört wurden. Durch undichte Dachrinnen drang Wasser ein, jedoch lehnte die Stadt in menschlich sehr unschöner Weise die Schadensregulierung ab. Im Beirat stieß die Weigerung der Stadtverwaltung, Verantwortung für ihre marode Infrastruktur zu übernehmen, auf Unverständnis und Ablehnung. Wir beschlossen die Zuwendung einstimmig, um den Trainingsbetrieb der 70 Tischtennisspieler*innen zu sichern, auch wenn wir deutlich der Auffassung waren, dass es Sache der Stadt und nicht des Stadtbezirks ist, hier eine Lösung zu schaffen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Pieschner Weihnachtskalender 2026 (V-Pi00129/26):</strong> Der Verein Pro Pieschen e.V. beantragte 2.448,00 Euro für das beliebte Stadtteilprojekt. Neben 1.000 gedruckten A3-Kalendern mit Kita-Kinderzeichnungen hinter den Türchen wird wieder ein A0-Großkalender für die Stadtteilbibliothek Pieschen erstellt. Der Antrag wurde einstimmig bewilligt.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nachteule 3.0 im Zentralwerk (V-Pi00130/26):</strong> Der shakehands Dresden e.V. erhielt einstimmig 1.740,00 Euro für die dritte Auflage seines Tischtennis- und Kulturfests. Christoph Gabrecht berichtete von 150 Besucher*innen und 48 Turnierteilnehmer*innen bei der Veranstaltung am 5. September im Zentralwerk.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bankkonzept Pieschen (V-Pi00131/26):</strong> Für die Aufstellung von sechs Bänken im Stadtbezirk wurden 8.900,00 Euro bereitgestellt. Besonders positiv hoben wir hervor, dass eine Knotenbank in Altübigau für günstige 563,06 Euro durch die Lebenshilfe aufgearbeitet wird. Auch diese Vorlage sicherte sich die einstimmige Zustimmung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>TOP 4: Informationen des Stadtbezirksamtsleiters</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der stellvertretene Amtsleiter Torsten König informierte über aktuelle Entwicklungen im Stadtbezirk:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Verwaltung prüft derzeit die Aufstellung eines kostenfreien Trinkbrunnens an der Gehestraße.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zur Vorbereitung des städtischen Doppelhaushalts können die Beiräte bis zum 23. September Fragen einreichen. Nach einer gemeinsamen Sitzung am 9. Oktober erfolgt die abschließende Behandlung im SBR am 3. November.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hinsichtlich der Dialogdisplays zur Geschwindigkeitsanzeige wird der Standort an der Aachener Straße in Höhe der 56. Grundschule bis Mitte September aufgebaut. Der Standort Robert-Matzke-Straße wird aufgrund des derzeitigen Baus eines Fußgängerüberwegs neu bewertet.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>TOP 5: Anfragen und Anregungen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss berieten wir über verkehrspolitische Anfragen und Bürgeranliegen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sicherer Radweg an der Kötzschenbrod</strong><strong>a</strong><strong>er Straße:</strong> Ein Antrag der CDU-Fraktion befasste sich mit der gefährlichen Wegeführung an der Ecke Washingtonstraße/Lommatzscher Straße, wo scharfe 90-Grad-Kurven zu ausgetretenen Trampelpfaden über die Grünfläche führen. Der SBR beschloss einstimmig, die Verwaltung mit der Prüfung einer direkten Wegeführung zu beauftragen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Weitere Anfragen aus dem Beirat:</strong> Zudem gab es Nachfragen zum Planungsstand für den kleinen Platz Altpieschen sowie zur Benennung des Theodor-Rosenhauer-Platzes. Bezüglich einer Geschwindigkeitsbegrenzung am Kinderspielplatz Konkordienstraße kündigte die Verwaltung einen schriftlichen Vorschlag an. Abschließend wurde nach der verbleibenden Nutzbarkeit der Schwimmhalle Klotzsche gefragt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste Sitzung findet planmäßig am 06.10.2026 18:00 Uhr statt – da bin ich allerdings nicht da. Wenn Ihr eigene Themen aus dem Stadtbezirk habt, freuen wir uns auf Eure Nachricht.&nbsp;</p>
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		<title>Vierspurige Autowüsten und Hinterzimmergespräche &#8211; Piratencast #117</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ückück aka Stephanie Henkel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 15:39:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anne Herpertz]]></category>
		<category><![CDATA[Autokorrektur]]></category>
		<category><![CDATA[Carola]]></category>
		<category><![CDATA[Carolabrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Köni]]></category>
		<category><![CDATA[Königsbrücker]]></category>
		<category><![CDATA[Königsbrücker muss leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lingnerschloss]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Schulte-Wissermann]]></category>
		<category><![CDATA[msw]]></category>
		<category><![CDATA[Piratencast]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Muss Atmen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrswende]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anne und Martin sprechen über die letzte Mahnwache an der Königsbrücker Straße, über die Entscheidung des Stadtrates zur Carolabrücke (und was nun folgt) und was jetzt mit dem Lingnerschloss passieren kann - oder sollte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.piraten-dresden.de/vierspurige-autowuesten-und-hinterzimmergespraeche-piratencast-117/">Vierspurige Autowüsten und Hinterzimmergespräche &#8211; Piratencast #117</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.piraten-dresden.de">Piraten Dresden</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Anne und Martin sprechen über die letzte Mahnwache an der Königsbrücker Straße, über die Entscheidung des Stadtrates zur Carolabrücke (und was nun folgt) und was jetzt mit dem Lingnerschloss passieren kann &#8211; oder sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.piraten-dresden.de/vierspurige-autowuesten-und-hinterzimmergespraeche-piratencast-117/">Vierspurige Autowüsten und Hinterzimmergespräche &#8211; Piratencast #117</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.piraten-dresden.de">Piraten Dresden</a>.</p>
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		<title>SBR-Bericht Neustadt: Akustikkollektiv, Vokalmusik, Hock-Urinale, Nebelduschen und KITA-Schließungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Kossick]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 17:47:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SBR Neustadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der kurzen Sitzung vom 7. September 2026 behandelten wir das Akustikkollektiv 2026 – Herbst Edition, einen Workshop zu Vokalmusik, finanzierten ein Hockurinal im Alaunpark für mehr Gleichberechtigung, stimmten für die Anschaffung von Nebelduschen und befassten uns mit der Schließung von 11 Kindertageseinrichtung. Toilettenkonzept Zu Beginn gibt es eine Präsentation mit Informationen zum Stand des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neustadtpiraten.de/sbr-bericht-neustadt-akustikkollektiv-vokalmusik-hock-urinale-nebelduschen-und-kita-schliessungen/">SBR-Bericht Neustadt: Akustikkollektiv, Vokalmusik, Hock-Urinale, Nebelduschen und KITA-Schließungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.piraten-dresden.de">Piraten Dresden</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><em>Auf der kurzen Sitzung vom 7. September 2026 behandelten wir das <a href="https://akustikkollektiv.de/">Akustikkollektiv 2026 – Herbst Edition</a>, einen Workshop zu Vokalmusik, finanzierten ein Hockurinal im Alaunpark für mehr Gleichberechtigung, stimmten für die Anschaffung von Nebelduschen und befassten uns mit der Schließung von 11 Kindertageseinrichtung.</em></p>
<h2 class="wp-block-heading">Toilettenkonzept</h2>
<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn gibt es eine Präsentation mit Informationen zum Stand des Toilettenkonzepts.</p>
<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><a href="https://www.neustadtpiraten.de/wp-content/uploads/27_Sitzung_des_Stadtbezirksbeirates_Neustadt_20260907_Praesentation_SBR_Neustadt_TOP_1_Toilett_1.pdf">27_Sitzung_des_Stadtbezirksbeirates_Neustadt_20260907_Praesentation_SBR_Neustadt_TOP_1_Toilett_1</a><a href="https://www.neustadtpiraten.de/wp-content/uploads/27_Sitzung_des_Stadtbezirksbeirates_Neustadt_20260907_Praesentation_SBR_Neustadt_TOP_1_Toilett_1.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-91d73fdb-3064-426e-b7d9-4f93f2fcb4ad">Herunterladen</a></div>
<p class="wp-block-paragraph">Zu Ende 2022 sind 18 extern betriebene Toiletten weggefallen, da die Standorte mit Werbetafeln versehen waren, was vom Bundeskartellamt dann verboten wurde.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Zukünftig sollen alle kommunalen öffentlich nutzbaren Toiletten unisex und barrierefrei errichtet werden. Zudem sind alle neuen Toiletten kostenlos. In der Neustadt gibt es seit Frühling 2026 auch schon zwei neue Toiletten, eine am Albertplatz und eine an der Ritterstraße.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Projektförderungen</h2>
<h3 class="wp-block-heading">Akustikkollektiv 2026 – Herbst Edition</h3>
<p class="wp-block-paragraph">Kultopia <a href="https://ratsinfo.dresden.de/getfile.asp?id=900932&amp;type=do">beantragt</a> 5.905€ für die Herbst Edition des Akustikkollektiv 2026. Geplant sind je zwei Konzert pro Monat von September bis Dezember im Atelier des Neustadt Art Kollektiv.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die Förderung wird mit 11 Ja-Stimmen und 2 Nein-Stimmen (AfD, Team Zastrow) angenommen.</p>
<h3 class="wp-block-heading">Workshop zu Stimme und neuer Musik</h3>
<p class="wp-block-paragraph">Für einen Workshop zu Stimme und neuer Musik in der Dreikönigsschule werden 1.500€ Förderung <a href="https://ratsinfo.dresden.de/getfile.asp?id=903889&amp;type=do">beantragt</a>.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Es entspinnt sich eine Diskussion darüber, ob es als Stadtbezirksbeirat unsere Aufgabe ist, Schulprojekte zu fördern.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Hanna Ogrzewalla? (Grüne) fragt nach, ob der Antrag vertagt werden könne, um die Antragsstellerin einzuladen, die aus beruflichen Gründen heute verhindert ist.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Johannes Schwenk (CDU) legt den Grünen nahe, sich doch wenigstens zu enthalten, was sich Katja Lehman verbittet.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Der Antrag auf Vertagung wird mit 4 Ja-Stimmen , 6 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen abgelehnt</p>
<p class="wp-block-paragraph">Der Rat bewilligt die Förderung mit 11 Ja-Stimmen bei 3 Enthaltungen (Grüne) .</p>
<h3 class="wp-block-heading">Hock-Urinal im Alaunpark</h3>
<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative stadt.praxis <a href="https://ratsinfo.dresden.de/getfile.asp?id=903984&amp;type=do">beantragt</a> 1.267,84€ für die temporäre Errichtung eines Hock-Urinals im Alaunpark.</p>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Im Alaunpark in Dresden halten sich im Sommer viele hundert Menschen auf – doch es gibt nur drei öffentliche Toiletten für Menschen, die nicht im Stehen pinkeln können. Dadurch entstehen Warteschlangen, unhygienische Zustände oder Besucherinnen des Alaunparks gehen erst gar nicht auf die öffentliche Toilette, sondern müssen sich einen anderen Ort suchen. Für Menschen, die im Stehen pinkeln, gibt es hingegen mehrere Stehurinale. Diese Ungleichheit in Bezug auf die Gestaltung öffentlicher Toilettenanlagen benachteiligt Menschen, die nicht im Stehen pinkeln, und stellt eine immense Barriere für die offene und frei zugängliche Nutzung öffentlicher Räume dar.<br />Mit der Aufstellung eines Hockurinals (in der Nähe der öffentlichen Toilettenanlage) im Alaunpark möchten wir diesem Problem entgegenwirken und gleichzeitig Aufmerksamkeit auf bereits bestehende Lösungsansätze für die Ungleichheit der öffentlichen Toilettensituation lenken. Während auf Festivals Hockpissoirs bereits ein erprobtes Gegenstück zu Stehpissoirs bilden, sind sie im öffentlichen Stadtraum in Deutschland bisher wenig beachtet. Erste Pilotprojekte in Berlin haben Hockpissoirs in ihre öffentlichen Toilettenanlagen integriert. Auch in Dresden wollen wir auf diese Möglichkeit der Toilettennutzung hinweisen und diese in einer ersten Pilotphase von sechs Wochen im Alaunpark erproben. Durch eine begleitende Evaluierung und Bewertung der Nutzenden wollen wir die Meinung der Öffentlichkeit aufnehmen und nutzen, um das Hockpissoir zu verbessern und über die Stigmatisierung von Hockpissoirs ins Gespräch zu kommen.</p>
</blockquote>
<p class="wp-block-paragraph">Das Urinal wurde am 7. September aufgestellt und wird 6 Wochen dort bleiben. Im Anschluss wird die Nutzung evaluiert und die Ergebnisse dem Rat vorgelegt.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Der Rat stimmt der Förderung mit 12 Ja-Stimmen, bei 2 Enthaltungen (CDU, Team Zastrow) zu.</p>
<h3 class="wp-block-heading">Nebeldusche und Sprühlanze</h3>
<p class="wp-block-paragraph">Die SPD <a href="https://ratsinfo.dresden.de/getfile.asp?id=904622&amp;type=do">schlägt vor</a>, die Nebeldusche am Gomondai-Platz zu verstetigen und an der Bouleanlage im Alaunpark eine Sprühlanze einzurichten. Dafür sollen auch weiterhin Ressourcen in der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt werden. Der Oberbürgermeister soll außerdem prüfen, ob diese Anlagen per EU-Fördermittel finanziert werden können.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Dem Vorschlag wird mit 12 Ja-Stimmen bei 2 Enthaltungen (AfD, Team Zastrow) zugestimmt.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Schließung von 11 Kindertageseinrichtungen</h2>
<p class="wp-block-paragraph">Im Dresdner Stadtgebiet sollen aufgrund sinkender Kinderzahlen 11 Kindertageseinrichtungen geschlossen werden. Für die Neustadt betrifft das die Kita Kamenzer Straße 26 und die Kinderkrippe Oberer Kreuzweg 2.</p>
<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><a href="https://www.neustadtpiraten.de/wp-content/uploads/27_Sitzung_des_Stadtbezirksbeirates_Neustadt_20260907_Praesentation_SBR_Neustadt_V0908_26.pdf">27_Sitzung_des_Stadtbezirksbeirates_Neustadt_20260907_Praesentation_SBR_Neustadt_V0908_26</a><a href="https://www.neustadtpiraten.de/wp-content/uploads/27_Sitzung_des_Stadtbezirksbeirates_Neustadt_20260907_Praesentation_SBR_Neustadt_V0908_26.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-22e59db9-38e9-4537-81f2-2551b41f1422">Herunterladen</a></div>
<p class="wp-block-paragraph">Der Grund für die Schließung der Kindertageseinrichtung Kamenzer Straße 26 ist die mietvertragliche Situation. Der Mietvertrag endet am 31. Dezember 2030.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die Kinderkrippe Oberer Kreuzweg 2 wurde 1990 erbaut (Ziegelbau) ist bisher nur teilsaniert und baulich verschlissen. Das Gebäude wird abgerissen und die Liegenschaft bleibt im Besitz des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen Dresden. Eine Reaktivierung des Standortes ist bei steigenden Kinderzahlen möglich. Die Platzbedarfe in Kindertageseinrichtungen können kurz-, mittel- und langfristig trotz der Schließung dieser beiden Kindertageseinrichtungen im Stadtbezirk Neustadt gedeckt werden.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die Vorlage erhält einstimmig eine Mehrheit.</p>
<div class="wp-block-group">
<div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="wp-block-paragraph">Bis zum nächsten Bericht,</p>
<div class="wp-block-columns is-not-stacked-on-mobile sbr-footer is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="707" height="706" src="https://www.neustadtpiraten.de/wp-content/uploads/Jan-Kossick-Milieus-schuetzen-edited.jpg" alt="Jan Kossick" class="wp-image-8181" /><figcaption class="wp-element-caption">Jan Kossick<br /><em>Stadtbezirksbeira</em>t</figcaption></figure>
</div>
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<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.neustadtpiraten.de/wp-content/uploads/Johanna-Kluge-1024x1024.jpg" alt="Johanna Kluge" class="wp-image-9126" /><figcaption class="wp-element-caption">Johanna Kluge<br /><em>Vorsitzende der Neustadtpiraten</em></figcaption></figure>
</div>
</div>
<h4 class="wp-block-heading">Keinen Bericht mehr verpassen?</h4>
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		<title>SBR-Bericht Altstadt und Neustadt: Sondersitzung Carolabrücke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Kossick]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 20:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SBR Neustadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. September 2026 trafen sich die Stadtbezirksbeiräte Altstadt und Neustadt zu einer gemeinsamen Sondersitzung im Stadtforum. Thema war die Festlegung der Vorzugsvariante für die neue Carolabrücke. Insgesamt gab es 4 Entwürfe, aus denen einer durch den Stadtrat ausgewählt wird. Die Ergebnisse des Expertengremiums, des Begleitgremiums und der Bürgerbeteiligung sahen alle die Entwürfe von LAP/Knight [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.neustadtpiraten.de/sbr-bericht-altstadt-und-neustadt-sondersitzung-carolabruecke/">SBR-Bericht Altstadt und Neustadt: Sondersitzung Carolabrücke</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.piraten-dresden.de">Piraten Dresden</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Am 1. September 2026 trafen sich die Stadtbezirksbeiräte Altstadt und Neustadt zu einer gemeinsamen Sondersitzung im Stadtforum. Thema war die <a href="https://ratsinfo.dresden.de/getfile.asp?id=904043&amp;type=do">Festlegung der Vorzugsvariante für die neue Carolabrücke</a>.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt gab es 4 Entwürfe, aus denen einer durch den Stadtrat ausgewählt wird.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse des Expertengremiums, des Begleitgremiums und der Bürgerbeteiligung sahen alle die Entwürfe von LAP/Knight Architects und FHECOR/TSSB vorn. Da nur CarolaVote FHECOR auf dem ersten Platz hatte und die anderen beiden LAP, stand LAP nun auch in der Vorlage.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Präsentation durch die Verwaltung</h2>
<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><a href="https://www.neustadtpiraten.de/wp-content/uploads/26_Sitzung_des_Stadtbezirksbeirates_Neustadt_gemeinsame_Sondersitzung_mit_dem_Stadtbezirksbeir_1.pdf">26_Sitzung_des_Stadtbezirksbeirates_Neustadt_gemeinsame_Sondersitzung_mit_dem_Stadtbezirksbeir_1</a><a href="https://www.neustadtpiraten.de/wp-content/uploads/26_Sitzung_des_Stadtbezirksbeirates_Neustadt_gemeinsame_Sondersitzung_mit_dem_Stadtbezirksbeir_1.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-2780a8b3-aad9-4487-9292-36b9e329e4eb">Herunterladen</a></div>
<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn erläutern Frau Hamann und Herr Kalbe vom Straßen- und Tiefbauamt die Ergebnisse aus dem bisherigen Prozess und stellen die Entwürfe von LAP und FHECOR vor. Auch die Ergebnisse von CarolaVote und des Begleitgremiums werden präsentiert. Da im Begleitgremium keine Begründung für Entscheidung für LAP gefasst wurde, wurde kurz vor der Sitzung noch ein <a href="https://ratsinfo.dresden.de/getfile.asp?id=905247&amp;type=do">Ergänzungsantrag des OBs</a> eingereicht, der diese Begründung nachliefert.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Auch auf die Genehmigungsfähigkeit wird eingegangen. Der Entwurf von LAP setzt die Forderungen weitestgehend um, die Achsverschiebung muss allerdings näher geprüft werden.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die Genehmigungsfähigkeit des Entwurfs von FHECOR wird aus denkmalfachlicher Sicht kritisch gesehen, da sie im Vergleich zur vorherigen Brücke um mehr als 2,5m höher ist. Durch die zwei Pfeiler an neuer Stelle könnte außerdem eine Umwelt- und Hochwasserverträglichkeitsprüfung notwendig werden.<br />Dazu wird vertiefend von Herr Kalbe noch auf die Kurzstellungnahme der Kanzlei Redecker|Sellner|Dahs eingegangen, die im Entwurf von FHECOR auch größere Risiken eines Planfeststellungsverfahrens sieht.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Die Diskussion</h2>
<p class="wp-block-paragraph">Katharina Ringler (Grüne) fragt, wie sich ein Planfeststellungsverfahren auf den Zeitrahmen auswirken würde und ob es bei 4% Steigung noch möglich ist, die Brücke mit Rollatoren, Rollstühlen und Kinderwägen zu überqueren.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Herr Kalbe antwortet, dass die Landesdirektion 12 Monaten angibt, er aber nicht davon ausgeht, dass es wirklich so schnell geht.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Frau Hamann erläutert, dass Barierrefreiheit bis 3% Steigung gegeben ist. Bis 6% ist es nur Barrierearmut. Die 4% Steigung entsprechen ungefähr der Steigung auf der Augustusbrücke.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Christian Demuth (SPD) fragt nach den Kosten für ein Planfeststellungsverfahren.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Laut Herrn Kalbe wären die Mehrkosten der Planung marginal, allerdings würde die zeitliche Verzögerung um die 5% pro Jahr (5 Mio Euro) kosten.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Felix Göhler (SPD) fragt, warum die Probleme mit dem Entwurf von FHECOR erst jetzt benannt werden und warum nicht früher darauf reagiert wurde.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die kritischen Punkte wurden während des Prozesses schon angesprochen, allerdings jeweils einzeln betrachtet nicht als unlösbar betrachtet.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Johannes Schwenk (CDU) kritisiert, dass die Stadtbezirksbeiräte eine Sondersitzung dazu haben, da das ja am Ende der Stadtrat entscheidet. An dieser Stelle möchte ich sagen, dass niemand Herrn Schwenk zwingt, dieses Mandat auszuüben, wenn er dieses Gremium nicht respektiert. Ebenso scharf kritisiert wird er von anderen Stadtbezirksbeirät·innen und unserer Stadträtin Anne Herpertz. Andrea Schubert (Grüne) möchte entschieden zurückweisen, dass die Beteiligung der SBRe unnötig ist und nennt die Diskreditierung des Gremiums „unterirdisch“. Als direkt gewählte Stadtbezirksbeirät·innen haben wir einerseits eine Verantwortung unseren Wählenden gegenüber und sind auch viel näher an deren Bedürfnissen als ein Stadtrat es sein kann. Amtsleiter Barth ergänzt, dass die Gemeindeordnung eine Beteiligung der Stadtbezirksbeiräte vorschreibt, da die Plätze an den Brückenköpfen direkt im Gebiet des jeweiligen Bezirksrats liegen und somit ein besonderes Interesse vorliegt.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Esther Ludwig (Linke) fragt, was denn die Verwaltung unter einer „zeitgemäßen“ Brücke versteht, und ob die Ideen der 60er und 70er wieder aufzugreifen, dazugehört.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die Verwaltung verweist dazu auf die Begründung in der Vorlage, in der es heißt: „Die bisherige Elbquerung wies einige Defizite auf. Diese sollen mit dem Neubau verringert oder sogar beseitigt werden. Das geht einher mit der avisierten Anpassung an aktuelle Regelwerke, Standards, Sicherheits- und Verkehrsbedürfnisse.“</p>
<p class="wp-block-paragraph">Außerdem will sie wissen, wieviele Spuren denn nach den Verkehrszahlen gebraucht würden und wieviel man sparen könnte, wenn die Carolabrücke nur zwei Spuren hätte und ob das große zeitliche Auswirkunge hätte.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die Verwaltung präsentiert daraufhin die Verkehrsprognosen und erläutert, dass bei der Carola korrespondierend zu anderen Verkehrszählungen und -Prognosen von einem Absinken auf 1.900 bis 2.600 Kfz/h ausgegangen wird und eine 4-spurige Brücke eine Kapazität von 3.600 bis 5.200 Kfz/h hätte. Weiterhin wird im Detail gezeigt, wie die Zahlen der einzelnen Verkehrsträger im Zeitverlauf aussehen und wie trotz steigender Bevölkerung die Kfz-Zahlen abgenommen haben. Laut Oberbürgermeister könnten durch Zweistreifigkeit 25-30 Mio gespart werden.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Antrag auf Zweispurigkeit</h2>
<p class="wp-block-paragraph">SPD, Linke, Grüne und DissDD bringen einen Änderungsantrag zur Vorlage ein, in dem sie fordern, dass der Entwurf von LAP mit nur zwei Autospuren gebaut wird.</p>
<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><a href="https://www.neustadtpiraten.de/wp-content/uploads/ErgA-Carolabruecke-2-Spuren-interfraktionell.pdf">ErgA Carolabrücke, 2 Spuren, interfraktionell</a><a href="https://www.neustadtpiraten.de/wp-content/uploads/ErgA-Carolabruecke-2-Spuren-interfraktionell.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-96e04f66-cd95-4835-a9db-2af0e5fce5dc">Herunterladen</a></div>
<p class="wp-block-paragraph">Viktor Vincze (CDU) erzählt anekdotisch, dass wir die größtmögliche Kapazität bauen sollten, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein und die zusätzlichen Spuren bei Nichtnutzung umwidmen können. Er lässt dabei völlig außer Acht, dass dies einerseits Millionen Euro Mehrkosten im Bau als auch im Unterhalt nach sich zieht.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Annegret Gieland (Linke) weist nochmal darauf hin, dass die Fachleute der TU sich für nur zwei Spuren aussprechen, auch im Hinblick auf die von der Breite abhängigen Unterhaltungskosten.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Hanna Ogrzewalla (Grüne) findet es falsch, dass Spuren quasi auf Vorrat gebaut werden sollen.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Sven Knabe (Team Zastrow) meint, dass bei nur zwei Spuren Rettungsdienste die Brücke im Notfall überhaupt nicht nutzen könnten und es ja sein könnte, dass wir in der Vergangenheit entgegen der Prognosen doch mehr Spuren brauchen.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die Verwaltung hält dagegen, dass wir während der Sanierungsmaßnahmen ja gesehen haben, dass weniger Spuren durchaus funktionieren und dass die Straßenbahntrasse sowieso so geplant wird, dass Busse und Rettungsfahrzeuge diese ebenfalls nutzen können.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Die Umweltbrücke</h2>
<p class="wp-block-paragraph">Uns reicht die Debatte über zwei oder vier Autospuren nicht aus. Wir wollen eine grundsätzlich andere Verkehrspolitik. Deshalb haben wir im Stadtrat <a href="https://ratsinfo.dresden.de/getfile.asp?id=904879&amp;type=do">beantragt</a>, den Ersatzneubau der Brücke als reine Umweltverbundbrücke für ÖPNV, Fuß- und Radverkehr zu realisieren. Das ist beim Entwurf von LAP auch recht einfach möglich, da dieser in zwei Brückenzügen geplant ist.</p>
<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><a href="https://www.neustadtpiraten.de/wp-content/uploads/V0994_26_Ersetzungsantrag_alle_Gremien_V0994_26_PVP-1.pdf">V0994_26_Ersetzungsantrag_alle_Gremien_V0994_26_PVP-1</a><a href="https://www.neustadtpiraten.de/wp-content/uploads/V0994_26_Ersetzungsantrag_alle_Gremien_V0994_26_PVP-1.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-2269675e-1bad-42c9-9870-5543471f1840">Herunterladen</a></div>
<p class="wp-block-paragraph">Eine reine Umweltverbundbrücke wäre nicht nur schneller fertig, sie kostet auch erheblich weniger. Der ÖPNV-Anteil kann mit Fördermitteln querfinanziert werden, die Autospuren jedoch nicht. Damit läge die Ersparnis zur Autovariante bei bis zu 70 Mio. Euro, die für andere Infrastrukturprojekte zur Verfügung stünden.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Viel wichtiger wäre allerdings die Wirkung einer solchen Brücke auf den Verkehr in unserer Stadt. Wenn wir die Verkehrswende schaffen wollen, dann müssen wir den Autoverkehr reduzieren. Und das geht am effektivsten, wenn wir große Verkehrsachsen für Autos schließen.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Daraufhin folgt eine große Debatte über die mögliche Anzahl der Spuren, bei der von rechter Seite sehr viel Unsinn geredet wird.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Steffi Melle (CDU) fragt zum LAP-Entwurf, wie das mit der Busgarage bei Hochwasser aussähe.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Laut Verwaltung wurde die Busgarage im Entwurf als eine Möglichkeit ausgewiesen, die alternativ auch verfüllt werden könnte. Das Risiko auf ein Planfeststellungsverfahren wurde von den Fachämtern als gering eingeschätzt.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Unser Stadtrat Martin Schulte-Wissermann führt aus, dass man nirgendwo heutzutage noch auf die Idee käme, Durchgangsverkehr mitten durch die Stadt zu leiten und wir das Ganze als Chance begreifen sollten.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Niclas Rentschler (Grüne) führt an, dass die Waldschlösschenbrücke extra breit gebaut wurde, um Verkehr aus der Innenstadt zu leiten und es daher unsinnig wäre, mit der Vierstreifigkeit wieder Verkehr in die Stadt zu leiten. Außerdem will er wissen, warum die Radwege nicht breiter geplant wurden.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Laut Verwaltung sind für die Radwege die Regelmaße geplant wurden.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Abstimmung</h2>
<p class="wp-block-paragraph">Schlussendlich wird dann über die beiden Anträge abgestimmt. Dabei machen das beide Gremien einzeln nacheinander.</p>
<h3 class="wp-block-heading">SBR Neustadt</h3>
<p class="wp-block-paragraph">Zuerst stimmt der SBR Neustadt ab. Für unseren Antrag mit der Umweltverbundbrücke gibt es nur 2 Ja-Stimmen (Piraten und Sascha Möckel) und eine Enthaltung (Katja Lehmann, Grüne), der Rest lehnt den Antrag ab.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Für den Interfraktionellen Antrag mit zwei Spuren gibt es 9 Ja-Stimmen (Grüne, Linke, SPD, Piraten) und 3 Nein-Stimmen (CDU, AfD).</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die so geänderte Vorlage erhält mit 9 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme (AfD) und zwei Enthaltungen (CDU) eine Mehrheit.</p>
<h3 class="wp-block-heading">SBR Altstadt</h3>
<p class="wp-block-paragraph">Im SBR Altstadt gibt es für unseren Antrag erfreulicherweise 5 Ja-Stimmen (Piraten, Linke, Grüne, PARTEI), 5 Enthaltungen (Grüne, SPD) und 10 Gegenstimmen des rechten Blocks.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Es folgt die Abstimmung über den interfraktionellen Antrag. Dieser bekommt mit 10 Ja-Stimmen (Grüne, Linke, SPD, Piraten, DIE PARTEI) bei 10 Gegenstimmen knapp keine Mehrheit.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Auch die Vorlage der Verwaltung fand keine Mehrheit mit nur einer Ja-Stimme, 5 Gegenstimmen und 14 Enthaltungen.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Resümee</h2>
<p class="wp-block-paragraph">Was heißt das jetzt für die <a href="https://ratsinfo.dresden.de/si0056.asp?__ksinr=15825">Stadtratssitzung</a> am kommenden Donnerstag?</p>
<p class="wp-block-paragraph">Da die CDU in der Altstadt ebenfalls den Ursprungsantrag der Verwaltung abgelehnt hat, ist zu vermuten, dass diese auf die Variante von FHECOR gehen wollen. Das ist in mehrfacher Hinsicht rechtlich äußerst bedenklich.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Einerseits wurde von der Stadtverwaltung klargestellt, dass das Risiko eines Planfeststellungsverfahrens bei dieser Variante am höchsten ist, da neben des 2,5m höheren Gradienten der Brücke, auch die beiden neuen Brückenpfeiler Anlass dazu geben können. Das würde die Bauzeit um Jahre verlängern und ebenso die Kosten in die Höhe treiben.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Auf der anderen Seite kann der Entwurf von FHECOR nicht wesentlich geändert werden, da dies dem Vergabeverfahren zuwiderlaufen würde. Sowohl dem Stadtrat, der Bürgerbeteiligung, als auch dem Begleitgremium hätte diese so geänderte Variante nie zur Prüfung vorgelegen. Außerdem könnten die Mitbewerber aus den selben Gründen klagen.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt eine rechtliche Unwägbarkeit in der Ausschreibung: Dort wurde ein Entwurf ohne Planfeststellungsverfahren gefordert. Sollte sich nun zeigen, dass doch eines notwendig wird – was passiert dann? Muss FHECOR nicht bezahlt werden? Ist Schadensersatz zu leisten? Wenn ja, von wem an wen?</p>
<p class="wp-block-paragraph">Diese rechtlichen Einschätzungen haben sowohl das Anwaltsbüro Redecker|Sellner|Dahs als auch die Landesdirektion Sachsen bereits durchgeführt und der Stadtverwaltung so mitgeteilt.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Dieses Spiel wird – sollte sich der Stadtrat am Donnerstag für FHECOR entscheiden – also noch sehr spanndend werden und den Bau der Brücke um einige Jahre verzögern.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Letztendlich werden wir feststellen, dass wir gar keine Brücke brauchen. Dann wäre es zumindest schön, den Rathenauplatz an der Synagoge wieder besser ans Straßenbahnnetz auf der Altstädter Seite anzuschließen.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Bis zum nächsten Bericht,</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Jan Kossick<br /><em>Stadtbezirksbeirat Neustadt</em></p>
</div>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.neustadtpiraten.de/wp-content/uploads/Johanna-Kluge-1024x1024.jpg" alt="Johanna Kluge" class="wp-image-9126"/></figure>
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Johann Kluge<br /><em>Vorsitzende der Neustadtpiraten</em></p>
</div>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="975" height="1024" src="https://www.neustadtpiraten.de/wp-content/uploads/dlq-wk6-975x1024-1.jpg" alt="" class="wp-image-364938"/></figure>
<p class="wp-block-paragraph">Daniel Quitt<br /><em>Stadtbezirksbeirat Altstadt</em></p>
</div>
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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.neustadtpiraten.de/sbr-bericht-altstadt-und-neustadt-sondersitzung-carolabruecke/">SBR-Bericht Altstadt und Neustadt: Sondersitzung Carolabrücke</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.piraten-dresden.de">Piraten Dresden</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Helmkasuare in Dresden &#8211; Der Zoo schaufelt sein nächstes moralisch fragwürdiges Millionengrab</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Herpertz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 12:13:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Herpertz]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Orang-Utan]]></category>
		<category><![CDATA[Orang-Utan-Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
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		<category><![CDATA[staDDrat]]></category>
		<category><![CDATA[Tierleid]]></category>
		<category><![CDATA[Zoo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung von Piraten-Stadträtin Anne Herpertz zum Zukunftskonzept des Dresdner Zoos: Nachdem ich im vergangenen Jahr die Debatte um den Zoo in den Stadtrat gebracht habe, legt dieser nun ein Zukunftskonzept vor. Wo die &#8222;Zukunft&#8220; in diesem Konzept liegen soll, ist mir allerdings schleierhaft. Das Geschäftsmodell bleibt, Innovationen ohne Tierleid fehlen und alles geht weiter wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.piraten-dresden.de/helmkasuare-in-dresden-der-zoo-schaufelt-sein-naechstes-moralisch-fragwuerdiges-millionengrab/">Helmkasuare in Dresden &#8211; Der Zoo schaufelt sein nächstes moralisch fragwürdiges Millionengrab</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.piraten-dresden.de">Piraten Dresden</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Pressemitteilung von Piraten-Stadträtin Anne Herpertz zum Zukunftskonzept des Dresdner Zoos:</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem ich im vergangenen Jahr die Debatte um den Zoo in den Stadtrat gebracht habe, legt dieser nun ein <strong>Zukunftskonzept</strong> vor. Wo die &#8222;Zukunft&#8220; in diesem Konzept liegen soll, ist mir allerdings schleierhaft. Das <strong>Geschäftsmodell bleibt, Innovationen ohne Tierleid fehlen</strong> und alles geht weiter wie bisher. Wie soll das funktionieren? Das ist so, als wollte man die Stadtverwaltung modernisieren, indem man neue Faxgeräte anschafft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Helmkasuare</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bereits erahnt ist das <strong>neue Orang-Utan-Haus kein Kassenschlager</strong> geworden und reißt langfristig <strong>noch mehr Löcher in die Stadtkasse</strong>. Doch statt aus dieser Fehlkalkulation zu lernen, plant man schon jetzt die <strong>Anschaffung neuer exotischer Tiere</strong>. So möchte man jetzt <strong>menschengroße Lauf(!)vögel</strong> aus Australien einkerkern, die in freier Wildbahn als Einzelgänger in <strong>Revieren von über 50 Hektar </strong>leben. Wenn das die Vorstellung von &#8222;Zukunft&#8220; ist, dann <strong>schaufelt der Zoo sein nächstes moralisch fragwürdiges Millionengrab.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich erwarte von einem Zukunftskonzept endlich von nicht-domestizierten, exotischen Tieren abzusehen und vor allem in <strong>Richtung alternativer Freizeitaktivitäten für Familien</strong> zu denken. Machen wir uns ehrlich: Die meisten nutzen den Zoo schlichtweg für eine gute Zeit mit der Familie. Das geht auch mit anderen Attraktionen und Aktivitäten, die eher an einen Freizeitpark erinnern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann nicht nachvollziehen, warum ich zum wiederholten Mal nahezu <strong>die Einzige bin, die das hinterfragt und kritisiert. Bei jedem anderen städtischen Unternehmen</strong>, sei es die DVB, die Stadtreinigung oder die Bäder wird <strong>jede Investition doppelt und dreifach debattiert</strong>. Sobald allerdings der <strong>Zoo jammernd die Hand aufhält, fließen die Gelder</strong> seltsamerweise ohne jede Diskussion. Und wir sprechen hier immerhin von einer Freizeit-Attraktion, nicht von kommunaler Daseinsvorsorge. Ich <strong>erwarte, dass der Zoo und dessen Finanzen genauso kritisch betrachtet werden, wie jeder andere Haushaltsposten</strong> auch. Dazu gehört auch <strong>moralisch wie wirtschaftlich absurde Investitionen zu kritisieren</strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.piraten-dresden.de/helmkasuare-in-dresden-der-zoo-schaufelt-sein-naechstes-moralisch-fragwuerdiges-millionengrab/">Helmkasuare in Dresden &#8211; Der Zoo schaufelt sein nächstes moralisch fragwürdiges Millionengrab</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.piraten-dresden.de">Piraten Dresden</a>.</p>
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		<title>Die kürzeste Folge &#8211; Piratencast #116.5</title>
		<link>https://www.piraten-dresden.de/die-kuerzeste-folge-piratencast-116-5/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Wolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 15:51:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pascal und Manuel geben aufgrund von Technikproblemen einen Ausblick auf die Themen der kommenden Folge.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.piraten-dresden.de/die-kuerzeste-folge-piratencast-116-5/">Die kürzeste Folge &#8211; Piratencast #116.5</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.piraten-dresden.de">Piraten Dresden</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[

<p class="wp-block-paragraph">Ahoi, hier sind Pascal und Manuel und das hier wird die kürzeste Folge des Piratencasts aller Zeiten. Da die Technik nicht so will wie wir das gern hätten, gibt es jetzt darum hier nur einen kurzen Ausblick auf die nächste Folge in zwei Wochen. Da geht es um:</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; die Stadtratsentscheidung zur Carolabrücke<br>&#8211; die Zukunft des Lingnerschlosses<br>&#8211; den ersten Spatenstich auf der Königsbrücker Straße<br>&#8211; den PVP-Antrag für naturnahe Schulgelände<br>&#8211; die angekündigten Kürzungen bei den Dresdner Verkehrsbetrieben<br>&#8211; das angebliche Zukunftskonzept des Dresdner Zoos und dessen finanzielle Probleme<br>&#8211; der erste Einblick in den Haushaltsplan des Oberbürgermeisters<br>&#8211; &#8230;und was noch so alles in der Zwischenzeit passiert</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um euch bis dahin die Zeit zu vertreiben, empfehlen wir euch unsere Social Media Kanäle, dort findet ihr auf Peertube und&nbsp;Youtube Videos zur Carolabrücke, den ÖPNV-Kürzungen und mehr, sowie auf Mastodon und Instagram Beiträge zum alltäglichen politischen Wahnsinn in Dresden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis in zwei Wochen,<br>Ciao!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.piraten-dresden.de/die-kuerzeste-folge-piratencast-116-5/">Die kürzeste Folge &#8211; Piratencast #116.5</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.piraten-dresden.de">Piraten Dresden</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Hörversion &#8211; SBR-Bericht Cotta vom 20. August 2026: Viele Feste, Kirchenstühle und bunte Verteilerkästen</title>
		<link>https://www.piraten-dresden.de/hoerversion-sbr-bericht-cotta-vom-20-august-2026-viele-feste-kirchenstuehle-und-bunte-verteilerkaesten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ückück aka Stephanie Henkel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 14:02:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Balkaneros]]></category>
		<category><![CDATA[Baptisten]]></category>
		<category><![CDATA[Cotta]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Gorbitz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der neue Bericht aus dem Stadtbezirksbeirat Cotta. Nachdem der Stadtrat die Stadtbezirke nachfinanziert hat, standen jede Menge Projektförderungen auf dem Plan. Unsere Stadtbezirksbeirätin Stephanie Henkel berichtet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.piraten-dresden.de/hoerversion-sbr-bericht-cotta-vom-20-august-2026-viele-feste-kirchenstuehle-und-bunte-verteilerkaesten/">Hörversion &#8211; SBR-Bericht Cotta vom 20. August 2026: Viele Feste, Kirchenstühle und bunte Verteilerkästen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.piraten-dresden.de">Piraten Dresden</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der neue Bericht aus dem Stadtbezirksbeirat Cotta. Nachdem der Stadtrat die Stadtbezirke nachfinanziert hat, standen jede Menge Projektförderungen auf dem Plan. Unsere Stadtbezirksbeirätin <a href="https://stephanie-henkel.com/">Stephanie Henkel</a> berichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist die Hörversion des Berichtes auf unserem <a href="https://www.piraten-dresden.de/sbr-bericht-cotta-vom-20-august-2026-viele-feste-kirchenstuehle-und-bunte-verteilerkaesten/">Blog</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.piraten-dresden.de/hoerversion-sbr-bericht-cotta-vom-20-august-2026-viele-feste-kirchenstuehle-und-bunte-verteilerkaesten/">Hörversion &#8211; SBR-Bericht Cotta vom 20. August 2026: Viele Feste, Kirchenstühle und bunte Verteilerkästen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.piraten-dresden.de">Piraten Dresden</a>.</p>
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		<title>SBR-Bericht Cotta vom 20. August 2026: Viele Feste, Kirchenstühle und bunte Verteilerkästen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ückück aka Stephanie Henkel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 13:53:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 20. August 2026 ging es im Stadtbezirksbeirat Cotta (SBR) mit einer vollen Tagesordnung nach der „Sommerpause“ weiter. Dieses Mal hat uns nicht wie gewohnt Lars Fiebig durch die Sitzung geleitet, sondern Mandy Pretzsch, stellvertretende Leiterin in den Stadtbezirksämtern Alt- und Neustadt. Mir hat ihr Moderationsstil wirklich gut gefallen. Die Sitzung begann auch direkt mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.piraten-dresden.de/sbr-bericht-cotta-vom-20-august-2026-viele-feste-kirchenstuehle-und-bunte-verteilerkaesten/">SBR-Bericht Cotta vom 20. August 2026: Viele Feste, Kirchenstühle und bunte Verteilerkästen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.piraten-dresden.de">Piraten Dresden</a>.</p>
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<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.piraten-dresden.de/wp-content/uploads/20260824SBR.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 20. August 2026 ging es im Stadtbezirksbeirat Cotta (SBR) mit einer vollen <a href="https://ratsinfo.dresden.de/si0056.asp?__ksinr=16142">Tagesordnung</a> nach der „Sommerpause“ weiter. Dieses Mal hat uns nicht wie gewohnt Lars Fiebig durch die Sitzung geleitet, sondern Mandy Pretzsch, stellvertretende Leiterin in den Stadtbezirksämtern Alt- und Neustadt. Mir hat ihr Moderationsstil wirklich gut gefallen.<br><br>Die Sitzung begann auch direkt mit einer guten Nachricht. Nachdem in der letzten Stadtratssitzung die Nachfinanzierung der Stadtbezirksbeiräte beschlossen wurde, ist unser Gesamtbudget für das verbleibende Jahr von <a href="https://www.piraten-dresden.de/sbr-bericht-cotta-vom-18-juni-2026-kein-geld-aber-dafuer-jede-menge-textilmuell/">950 Euro</a> auf über 284.000 Euro gestiegen. Somit konnten wir in der Sitzung und können wir auch noch für den Rest des Jahres Projekte fördern. Wie viel Geld wir allerdings ab nächsten Jahr zur Verfügung haben werden, ist ungewiss.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zum 3. Mal da: der Kleingartenverein Stetzsch<br><br></strong>Der <a href="https://dresdner-gartenfreunde.de/vereine/details/63/dresden-stetzsch-ev">KGV Dresden-Stetzsch e. V</a>. war nun bereits zum 3. Mal zum selben Thema bei uns. Wegen der Haushaltskürzungen mussten wir dem Verein in der Vergangenheit leider eine Förderung für die Erneuerung der Hauptelektronik verweigern, aber jetzt konnten wir den Kleingartenverein endlich unterstützen. Da der KGV durch die bisherigen Erlebnisse mit uns so gebeutelt war, wurden intern alle Gelder zusammen gesucht und der Eigenanteil noch einmal stark erhöht, weshalb die Förderhöhe bei diesem Projekt nur noch rund 8.000 Euro betrug.<br><br>Der Antrag wurde mit 14 Ja-Stimmen und 4 Nein-Stimmen (AfD) angenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Berufsorientierungsmesse Zukunftstag Dresden Süd-West</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. September 2026 findet im Gymnasium Cotta eine <a href="https://www.sufw.de/zukunftstag-dresden-sued-west">kleine Berufsorientierungsmesse</a> statt, die ein Gegenangebot zu Großmessen wie Karrierestart sein soll. Ziel ist ein persönlicheres, regionaleres und praktischeres Beratungsangebot zu etablieren. Ähnliche Messen gibt es bereits in anderen Stadtteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da unsere Kassen in den letzten Monaten zu klamm waren, hat die Messe in diesem Jahr bereits der Stadtbezirk Plauen komplett allein gefördert. Da das Angebot jedoch für beide Stadtteile gedacht ist, kam der Vorschlag auf, dass wir im nächstes Jahr die Kosten allein tragen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>10. Seniorentag</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von der AWO durchgeführte Seniorentag soll dieses Jahr bereits zum 10. Mal stattfinden. Am 1. Oktober 2026 werden dafür im Sachsenforum beispielsweise Kurse zu Themen wie Patientenverfügungen und Bewegung im Alter geboten. Letztes Jahr haben die Veranstaltunge etwa 800 bis 900 Senior*innen besucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Förderung i.H.v. knapp 2.000 Euro wurde einstimmig angenommen.<br><br>I<strong>nterkulturelles Herbstfest</strong> <strong>und Zirkusprojekt für Kinder vom Omse e.V.</strong><br><br>Der Omse e.V. wurde mit 2 Förderungen vorstellig. Zum einen ging es um ein interkulturelles Straßenfest auf der Sanddornstraße, welches sich u.a. an Kinder und Familien richtet und am 26. September stattfinden soll.<br><br>Die Förderung i.H.v. etwa 3.500 Euro wurde mit 15 Ja-Stimmen und 4 Gegenstimmen (AfD) angenommen.<br><br>Zum anderen stand wieder das uns bereits bekannte Kinderzirkusprojekt für die zweite Herbstferienwoche auf dem Plan. Dabei kooperiert die Laborschule mit dem trägereigenen Kinder- und Familientreff des Omse e.V. Puzzle. Aus beiden Einrichtungen sollen je 10 Kinder im Alter von 6-12 Jahren gemeinsam eine Woche lang eine Zirkusaufführung einüben und zum Ende der Woche vorführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Förderung für dieses tolle Projekt i.H.v. 4.500 Euro wurde einstimmig angenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachbarschaftsfest &#8218;Brücken bauen&#8216; am 11. Oktober 2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Fest möchte der <a href="https://konglomerat.org/settings/calendars/programm-aktionen/nachbarschaftsfest-bruecken-bauen-11-10-2026-4837">Konglomerat e.V.</a> in Zusammenarbeit mit dem <a href="https://neuesvolkshaus.de/">neuen Volkshaus Cotta</a> veranstalten. Geplant sind eine Bühne mit Musik und verschiedene Kinderangebote wie ein Fahrradparcours. Das Fest war ursprünglich ein Kleinprojekt, welches hätte im Umlauf beschlossen werden können. Allerdings wurde von mindestens einem Ratsmitglied Einspruch eingelegt, sodass das Projekt noch einmal vorstellig werden musste. Vermutlich, weil der Verein einigen Ratsmitgliedern einfach zu links ist.<br><br>Zum Glück wurde die Förderung i.H.v. 1.000 Euro trotzdem mit 10 Zustimmungen, 6 Gegenstimmen und 3 Enthaltungen angenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Herstellen und bemalen einer Sitzlandschaft</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Namen „Textile Resonanzen“ sollte der 3. Teil einer Kunstaktion gefördert werden, bei der teils aus Stoffabfällen eine Sitzlandschaft entstehen wird. Dafür werden große wurstähnliche Gebilde aus Jerseyschläuchen mit speziellen Watteresten befüllt. Diese besonderen Sitzkissen sollen für die bessere Haltbarkeit auf der Unterseite mit Planenstoff verstärkt und in Cotta anschließend bemalt werden. Die Herstellung wurde bereits zum Teil durch den Stadtbezirksbeirat Neustadt finanziell unterstützt.<br><br>Ziel des Künstlerinnenkollektivs Heeg-Jansen ist es nicht nur, eine neue Sitzlandschaft zu erschaffen, sondern ein Angebot im neuen Volkshaus Cotta zu bieten, bei dem es vor allem um den gemeinsamen Austausch beim kreativen Arbeiten geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sitzlandschaft selbst soll zuerst im Volkshaus Cotta verweilen. Weiterhin haben bereits das TJG und die Sparkasse Interesse bekundet.<br><br>Auch wenn ich anfangs nur mit den Bildern aus dem Antrag einige Verständnisprobleme hatte, haben mich die Modelle vor Ort und die Vorstellung und die Antworten auf die letzten offenen Fragen vom Modell überzeugt. Ebenfalls positiv hervorzuheben fand ich den Vorschlag der Künstlerinnen, noch vor Ort um Spenden zu bitten, um so noch gegebenenfalls die Förderhöhe nachträglich senken zu können.<br><br>Doch leider haben das nicht alle im Rat so gesehen wie ich und die Förderung von reichlich 2.100 Euro wurde mit 7 Ja-Stimmen, 11 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen abgelehnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dresden goes Balkan</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://balkaneros-dresden.de/">Balkaneros Dresden</a> haben uns ihre vierteilige Konzertreihe durch die Neustadt, Gorbitz, Prohlis und die Altstadt vorgestellt. Es soll Balkan-Brass mit Tanz geben. Dafür ist neben den Musiker*innen eine Tänzerin an Bord, die sowohl Soloprogramm darbietet als auch Kreistänze mit dem Publikum einstudiert. Ähnliche Konzerte der Gruppe konnten im letzten Jahr pro Konzert etwa 350 Zuhörer*innen begeistern. Der Termin in Gorbitz findet am 29. August 2026, 16:00 Uhr vor der JKS-Passage statt.<br><br>Die Förderung i.H.v 1.900 Euro wurde mit 12 Ja-Stimmen und 8 Enthaltungen angenommen. Ich habe für die Förderung gestimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neue Stühle für die Baptistengemeinde</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die seit 1892 bestehende lokale <a href="https://baptisten-dresden.de/">Baptistengemeinde</a> hat etwa 170 Mitglieder und gehört zu den Freikirchen, weshalb sie sich ausschließlich über Spenden finanziert. Die Gemeinde hat theoretisch offene Angebote wie Flohmärkte, Sprtgruppen und Konzerte, die aber nicht weiter beworben werden, so ist auch die Website längst veraltet und Aushänge oder ähnliches habe ich im Viertel auch noch nie gesehen. Nun sollen jedoch für die Kirche 200 neue Stühle angeschafft werden, weil die aktuellen Sitzmöbel bereits ziemlich abgenutzt und auch schon 50 Jahre alt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein schwieriger Fall, weil, auch wenn ich verstehe, weshalb sich die Gemeinde neue Stühle wünscht und ich dem Gedanken ggü. offen stehe Glaubensgemeinschaften die nicht von der Kirchensteuer mitfinanziert werden über die Stadtbezirke staatliche Zuwendung zukommen zu lassen, fand ich hier eine Förderung unangemessen. Die Projekthöhe beläuft sich auf insgesamt rund 45.000 Euro und es wurde eine Förderung von etwa 27.300 Euro beantragt (ungefähr 60 % der Gesamtsumme). Für diese Summe bekommen wir locker 5 kleine Stadtteilfeste gefördert und die wirken wirklich in den Stadtteil hinein. Die Kirchenstühle einer kleinen Gemeinde, die ihre eigenen Veranstaltungen kaum bewirbt jedoch wohl eher nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die Fördersumme erschien auch den anderen Ratsmitgliedern zu hoch und so wurde in einer kurzen Pause ein Änderungsantrag von Thomas Günzel (CDU) gestellt. In diesem sollte die Höhe der Förderung mit dem Eigenanteil getauscht werden, wodurch die Förderung auf 18.000 Euro reduziert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abstimmung zu dieser Änderung wurde mit 11 Ja-Stimmen, 7 Nein-Stimmen und 2 Enthaltung angenommen. Ich habe mich enthalten, da ich die Stühle weder für 27.000 noch für 18.000 Euro als förderungswürdig empfinde. Hätte es sich um ein Fest oder eine ähnliche offene Veranstaltung gehandelt, hätte ich vermutlich anders entschieden, aber nicht für Stühle, die für eine geschlossene Gruppe gedacht sind.<br><br>Schlussendlich wurde die Förderung für der Stühle mit 11 Ja-Stimmen und 9 Nein-Stimmen angenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bunte Verteilerkästen für Cotta</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Highlight der Sitzung war die Projekt-Vorstellung der <a href="https://www.houc.de/">House of Urban Culture gGmbH</a>. Diese möchte Hip Hop Kultur in Dresden fördern und bietet z.B. StreetArt-Angebote und Musik-Veranstaltungen.<br><br>Bei der uns vorgelegten Förderung geht es darum, Verteilerkästen zu gestaltet, wofür eine Förderhöhe von rund 5.400 Euro beantragt wurde, womit etwa 10 bis 15 Standorte verschönert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf meine Nachfrage hin wurde erklärt, wie der Prozess für die Gestaltung der Verteilerkästen abläuft. Es gibt eine Person, die das Projekt koordiniert und Kästen vorschlägt. Diese müssen anschließend genehmigt werden, was allerdings gar nicht so einfach ist, da erst ermittelt werden muss, wem die Kästen überhaupt gehören. Wenn die Genehmigung dann eingeholt wurde, wird geschaut, welche Künstler*innen und welcher Stil in die Umgebung passen. Aktuell wird mit einer Gruppe aus 10 bis 15 Menschen gearbeitet, die Stromkästen bemalen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wurden als Ratsmitglieder ermutigt, selbst Ideen für Standorte und Motive einzubringen. Falls ihr Vorschläge habt, meldet euch gern bei mir, ich gebe diese dann weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Förderung wurde mit 17-Ja-Stimmen und 3 Enthaltungen angenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonstiges</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Schluss der Sitzung gab es noch einige allgemeine Ankündigungen. So soll es am 9. Oktober 2026 eine zentrale Veranstaltung für alle SBRe geben, bei der wir über die Finanzlage sprechen, es gab ein Update darüber, dass sich die Umweltspur auf der Flügelwegbrücke seit Anfang letzter Woche in der Entwurfsplanung befindet und die Installation der verbleibenden Radbügel im Viertel geht voran.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach knapp 3 Stunden war die Sitzung pünktlich vorbei. Die Nächste Stadtbezirksbeiratssitzung für Cotta findet am 17. September, 17:30 Uhr im Rathaus Plauen statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>SBR Plauen vom 18.08.26 &#8211; Des Hilberts alte Kleider, tote Gräber, Grundstückssonderschlussverkauf &#038; Scheiben schmeißen im Südpark</title>
		<link>https://www.piraten-dresden.de/sbr-plauen-vom-18-08-26-des-hilberts-alte-kleider-tote-graeber-grundstueckssonderschlussverkauf-scheiben-schmeissen-im-suedpark/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tigo Stolzenberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 11:15:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 18. August tagte der Stadtbezirksbeirat Plauen nach der Sommerpause wieder das erste Mal. Ungewohnt leitet diesmal nicht unser allseits geliebter (…) Stadtbezirksamtsleiter Hr. Fiebig, sondern Frau Pretzsch, stellvertretende Stadtbezirksamtsleiterin für die Neustadt. Irgendeine Kausalkette führte dazu, dass sie nun für zwei Monate Hernn Fiebig vertreten wird. Hab ich wenig gegen. Wir starten in die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.piraten-dresden.de/sbr-plauen-vom-18-08-26-des-hilberts-alte-kleider-tote-graeber-grundstueckssonderschlussverkauf-scheiben-schmeissen-im-suedpark/">SBR Plauen vom 18.08.26 &#8211; Des Hilberts alte Kleider, tote Gräber, Grundstückssonderschlussverkauf &amp; Scheiben schmeißen im Südpark</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.piraten-dresden.de">Piraten Dresden</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Am 18. August tagte der Stadtbezirksbeirat Plauen nach der Sommerpause wieder das erste Mal. Ungewohnt leitet diesmal nicht unser allseits geliebter (…) Stadtbezirksamtsleiter Hr. Fiebig, sondern Frau Pretzsch, stellvertretende Stadtbezirksamtsleiterin für die Neustadt. Irgendeine Kausalkette führte dazu, dass sie nun für zwei Monate Hernn Fiebig vertreten wird. Hab ich wenig gegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir starten in die Sitzung mit einem besonders brisanten Thema &#8211; Altkleidercontainer. Durch die EU muss bis 2026 ein Gesetz zur Textilstrategie für Altkleider beschlossen werden. Hat wahrscheinlich niemand gemacht, deswegen gabs jetzt eine Fristverlängerung bis 2028 und dafür muss nun ein neues Übergangskonzept her. Neu ist hier, dass die Nutzungsentgelte für Betreibende der Altkleidercontainer entfallen sollen. Der Rest bleibt überwiegend wie es ist: Es gibt 10 Lose, es werden 10 Betreiber gesucht. Sollten sich Widererwarten keine 10 Betreiber finden, so bleiben die restlichen Plätze unbesetzt und werden auf die Wertstoffhöfe ausgelagert. Nun noch ein paar Zahlen: Man geht von einem Bedarf von 1 Container pro 1.500 Einwohner:innen aus. Der Stadtbezirk Plauen hat 72 Altkleidercontainer (krass, oder?) und deckt somit den Bedarf. Änderungen der Standorte sind nicht geplant, maximal nur, wenn baubedingt umgeparkt werden muss. Soweit, so unspektakulär: Die Vorlage wird einstimmig angenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Tagesordnungspunkt geht es um eine Reparaturangelegenheit. Der Freundeskreis der Annenfriedhöfe Dresden e.V. möchte das Grab Nendel nach einem Sturmschaden reparieren und wieder aufbauen. Der Verein gründete sich 2022, hat mittlerweile 15 Mitglieder und pflegt Gräber historischer Persönlichkeiten, die für Stadt oder Nachlass aber nicht wichtig genug sind. Führungen auf beiden Annenfriedhöfen (neu &amp; alt) werden ebenfalls regelmäßig angeboten. Nun aber zum Grab Nendel. Dieses liegt im Westen des Friedhofs und wurde im Oktober 2022 durch einen heftigen Sturm zerstört. Die Überbleibsel davon liegen seither unberührt an Ort und Stelle. Die umliegenden Gräber in der Umgebung der Dawison-Grabanlage sind bereits aufgearbeitet worden. Mit Vor-Ort-Begehung durch Fachbetriebe und der Genehmigung des Denkmalschutzes sind die Grundbausteine gelegt, nun fehlen nur noch 5.500 € vom Stadtbezirksbeirat Dresden Plauen. Ein Eigenanteil von 605 € (was ungefähr den Einnahmen der kompletten Mitgliedsbeiträge pro Jahr entspricht) zeigt, dass der Verein engagiert und tatwillig ist. Auch von der Präsentation des Vertreters bin ich schwer begeistert. Nicht zu lang, nicht zu kurz, alle nötigen Punkte enthalten und hervorragend informativ. Bitte immer so! Das Projekt wird einstimmig gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PS: Führungen des Vereins gibt es am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, dem 13.9.26:</p>



<p class="wp-block-paragraph">10:00 Uhr: &#8222;Die Professorengräber als Spiegel der Entwicklung von der Technischen Bildungseinrichtung zur Technischen Universität&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">12:00 Uhr: &#8222;Durch die Jahrhunderte &#8211; Berühmte Persönlichkeiten auf dem Alten Annenfriedhof&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bewegt geht&#8217;s weiter mit dem Bericht über die Umsetzung der Discgolf-Anlage im Südpark und die Entscheidung darüber, ob wir weiterhin an Bord sind. Vor Ort vertreten ist der Eigenbetrieb Sport und der initiierende Verein &#8222;Drehst&#8217;n Deckel e.V.&#8220; (immernoch so ein genialer Name). Alle nötigen Gutachten (darunter auch ein Strahlengutachten&#8230;) sind nun dank unserer (bzw. eurer) Gelder eingeholt und theoretisch kann es losgehen. Im weiteren Vorgehen sollen Sponsoringverträge mit potentiellen Partnern abgeschlossen werden (einer ist wohl schon an Bord), die Bauleistung ausgeschrieben und dann, wenn alles &#8218;rund läuft&#8216; (verstehste, rund, wegen Discgolf…), bereits 2026 eröffnet werden. Nach der Berichterstattung über den Planungsstand gibt es eine kleine Einführung in die Anlage: Geplant sind 18 Bahnen, sowohl für Einsteiger:innen als auch für Profis. Es gibt eine anspruchsvolle Bahn, für die ein &#8222;Spotter&#8220; gebraucht wird, Bahnen mit &#8222;Strafzonen zum Schutz der Fußgänger&#8220; (find ich witzig, kriegst n Frisbee an den Kopf geschrubbt und verletzt dich, aber wenigstens gibt&#8217;s Punktabzug!!! Aber ich kann euch beruhigen: Discgolf-Spielende wissen wohl, dass man keine fremden Menschen abwirft. Beruhigend.), eine Bahn mit &#8222;Mandatory&#8220; (= Stab, an dem entweder links oder rechts vorbeigeworfen werden muss, weschen dor Sischorheid &amp; dem Schutz der allgemeinen Bevölkerung) und eine Bahn ist eine Inselzone. Am Eingangsbereich gibt es dann eine Informationstafel, auf der ca. 3,5 Tage (bis freirechtliche Künstler:innen hier ein neues Canvas entdeckt haben) gelesen werden kann, wie das Spiel funktioniert und das das Abschießen der Parkgäste verboten ist (sonst gibt&#8217;s Punktabzug!!!) Neben bereits knapp 8.500 geförderten Euros für Planung und Gutachten jeglicher Art wird nun um weitere 47.500 EUR gebeten. Durch Sponsoring und Verein kommen jeweils auch 3.000 EUR mit in den Topf. Ja, das ist viel Geld, aber neben aller Ironie finde ich die Idee wirklich schön und wenn ich daran denke, was wir sonst schon alles gefördert haben (wertungsfrei&#8230;) und wie teuer andere Sportanlagen sind, ist das wirklich gut investiertes Geld. Benötigt kaum Wartung, ist für alle zugänglich und sicherlich eine schöne Attraktion für Familien und alle anderen Parkgäste. Während ich das hier tippe, fällt mir auch auf, wie genial das eigentlich ist. Die bauen einfach eine Minigolf-Anlage (nur mit Frisbee statt Golf), die dauerhaft und kostenlos geöffnet ist, in den Park, ohne diesen in seiner Nutzung krass zu beeinträchtigen. Für die Instandhaltung und Reparaturen durch Vandalismus sorgt der Eigenbetrieb sogar selbst, ganz ohne unserem (eurem) Geld! Und noch funny to know: Frisbee® ist ein eingetragenes Markenzeichen, deswegen reden wir hier von &#8222;Discs&#8220;. Der Verein hat auch 3 Stück davon mitgebracht, die hier rumgereicht wurden und das ist tatsächlich wie beim Golf: Unterschiedliche Größen, unterschiedliches Gewicht und unterschiedliche Funktionen, genauer &#8222;Putt/Approach&#8220;, &#8222;Midrange&#8220; und &#8222;Distant Driver&#8220;. Irgendwie hab ich jetzt schon ziemlich Bock, das mal auszuprobieren. Ebenfalls good-to-know: Der Verein verleiht ordentliche Scheiben auch auf Anfrage. Weitere Überlegungen, wie z.B. den Uni-Sport nach Möglichkeit mit einzubeziehen oder Turniere zu veranstalten, sind ebenfalls recht fruchtbar. Mit einer temporären Erweiterung wären sogar größere Turniere wie Meisterschaften möglich. Mit einem einstimmigen Ergebnis (sogar Zustimmung durch Spaßhasser und Rechtsradikale) wird das Projekt weiter gefördert und ich hab das Gefühl, das wird richtig geil!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Tagesordnungspunkt geht es um einen Antrag aus der Mitte des Stadtbezirksbeirats &#8211; genauer gesagt von der Linkspartei, den ich solidarisch (&amp; notwendigerweise) mit eingereicht habe. Im Konkreten geht es darum, ein Objekt auf der Hübnerstraße 6 in kommunaler Hand zu halten. Die hier ansässige Kindertageseinrichtung soll zum 31.08.27 geschlossen werden. Diverse und gute Gründe dafür worden uns in einer April-Sitzung vom Eigenbetrieb Kindertagesstätten dargelegt. Den Kindergarten dichtzumachen, ist das eine, aber kommunales Eigentum verscherbeln nochmal was anderes. Ideen zur Weiternutzung der Anlage sind dem Antrag zu entnehmen, z.B. Einrichtungen der Jugendarbeit. Genau darüber wird nun debattiert. CDU und FDP meckern, das sei zu weit weg und in einer Wohngegend, die keinen Bedarf an den Angeboten hat (Sorry, nur reiche Leute haben offenbar keine Probleme). Die Rechtsradiklen sorgen sich darum, dass &#8218;minderbemittelte Asylanten-Kinder&#8216; aus dem Förder- und Bedarfsgebiet Budapester Straße dort nun Einkehr finden könnten (formulieren es nur anders) und wollen lieber was &#8222;wirtschaftlich Tragendes&#8220;. Arbeit mit Menschen rechnet sich halt betriebswirtschaftlich einfach nicht. &#8222;Blöd halt deine Probleme unso, aber naja Großer, du musst halt auch verstehen. An dir verdient man einfach nichts. Und unter diesen Umständen, juckt&#8230;&#8220;. Die CDU beteuert nochmal die unpassende Lage, denn das ist 500 Meter vom Fördergebiet weg. &#8222;Das ist ein halber Kilometer! Das läuft kein Jugendlicher!&#8220;. Die ganze Reihe von Piraten über SPD bis Linke schaut sich gegenseitig äußerst skeptisch an. Kollegin Küllchen von den Sozen kontert nur plump &#8222;Die haben Räder.&#8220; Und mal abgesehen davon &#8211; WTF? In welcher SUV-fahrenden-Rechtsanwalt-seienden Welt hat man denn keine Relation mehr dazu, wie viel (wenig) 500 Meter eigentlich sind und dass normale Menschen sowas laufen? Berechtigterweise spricht der Antragsteller und Kollege Wehner noch einmal an, dass das Verscherbeln von kommunalem Eigentum ne scheisz Idee ist und der Stadt in den letzten 10 Jahren extrem zu schaffen gemacht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Folgender Absatz musste aus rechtlichen Gründen gekürzt werden. Ich wollte ihn aber nicht gänzlich streichen, deswegen streiche ich nur die problematischen Zeilen und  umschreibe deren Inhalt schwammig.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"> Das Bild der AfD mir gegenüber währenddessen ist auch grandios. Links der Jugendnazi, der mit beiden Ellenbogen über dem Tisch lehnt, grüner Kong Strong Energy vor ihm, glotzend auf sein Handy und kein einziges Teilhaben am aktuellen Geschehen. Was er wohl macht? [&#8230;; <em>hier ging es darum, was er auf seinem Telefon wohl machen könnte., wie z.B. bestimmte Inhalte im Netz reposten, Clash Royale spielen oder Datingapps verwenden mit vorgreifender Erfolgswahrscheinlichkeit</em>]. Wir werden es wohl nie erfahren und ich glaube, das ist auch besser so. Rechts seine rechtsradikale Aufpasser-Mutti, &#8222;gesichert extrem sächsi&#8220; laut ihrem Laptop-Aufkleber&#8220;, mit garstigem Gesichtsausdruck, Stift und Lesebrille in der Hand kritzelnd in einem Stapel Papier. Das erinnert mich an [&#8230;; <em>hier habe ich eine Vision ausgemalt, an die mich dieses Bild erinnert. Es ging um einen sehr unschönen Typ Lehrerin, die ein bestimmtes Verhalten an den Tag leg</em>t].</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Ich schweife ab. Nach einer Beratungspause und nötigen Antrags-Anpassungen für Mehrheitsfindung stimmt der SBR für das Vorschlagsrecht, das nun dem OB auf den Tisch gelegt (und anschließend im Aktenvernichter geschreddert) wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit keine einzige Sitzung ohne die scheisz Bundesgartenschau 2033 auskommt, wird hier der Förderverein nochmal vorstellig. Dieser hat sich im Oktober 2025 gegründet, hat 60 Mitglieder und möchte der Bevölkerung &#8222;Lust machen&#8220;. Auf die BuGa. Diese Stadt hat noch nie was aufregenderes erlebt. Zusätzlich dazu will der Verein die BuGa &#8222;konstruktiv und kritisch&#8220; begleiten. Na wenn das so ist, dann dürfte ja der absolut irrsinnige Ausbau der Galopp-Rennbahn (die uns nicht mal wirklich gehört) bald vom Tisch sein (u.a.). Der Typ klingt wirklich unfassbar engagiert und brennt für das Thema, das ja eigentlich im Kerngedanken ganz süß ist. Ein Verein von Interessierten aus der Zivilgesellschaft, der am Prozess partizipieren möchte. Irgendwie hab ich tatsächlich auch Mitleid, dass sich niemand einen Scheiszdreck dafür interessieren wird und jeder sowieso macht, was er will. Aber ich sags mal so: Wer sich im BuGa-Förderverein engagiert, kann währenddessen wenigstens keinen Mist machen (bei mittelalten weißen deutschen Männern auf der Suche nach Beschäftigung weiß man ja nie&#8230;). Auf meine Frage nach einem Standpunkt zur Galopprennbahn (mit dem leichten Unterton, dass das eine absolute Schweinerei (oder Gaulerei?) ist &#8211; sowohl was dort auf dem Platz passiert als auch absurd viel Geld in die Sanierung fremden &#8222;Besitzs&#8220; zu stecken), gibt es noch keine Erkenntnisse. Man will sich das aber zumindest mal kritisch anschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ganz viel Bla Bla kommt nochmal ein kleiner (valider) Crashout von meinem Lieblingsgärtner Sven (FDP), der der Verwaltung diktiert, das wir das beschließende Gremium sind und das Stadtbezirksamt nur der ausführende Apparat für UNSERE Beschlüsse ist. Auch wenn der Auftritt etwas martialisch ist, Recht hat er absolut. Und &#8222;etwas vorgaggeieort&#8220; fühlt er sich auch &#8211; verständlich. An der Stelle liebe Grüße, Sven! Und sorry, dass für die letzten Sitzungen keine Berichte kamen, auf die du sehnsüchtig gewartet hast und dann doch enttäuscht wurdest. Ich gelobe Besserung und bitte um möglichst viele Stilblüten! Ich schick&#8217;s dir zwar nochmal per E-Mail, aber falls dein Google-Alert schneller ist: <em>Sven Gärtner</em> . </p>
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