Schütze deine Daten! – Workshop zu digitaler Selbstverteidigung

gezeigt ist eine Rolle Alufolie, darüber streht "Aluhüte selber machen!"

Seit Wochen läuft die Bundesregierung dem von Edward Snowden aufgedeckten Überwachungsskandal nach, ohne es fertig zu bringen, das wahre Ausmaß der Überwachung aufzuzeigen, geschweige denn Vorschläge zu unterbreiten, wie sie die Einhaltung der Grundrechte in Zukunft sicherstellen will.

Nachdem die PIRATEN diese Versäumnisse wiederholt kritisiert und zahlreiche Vorschläge gemacht haben, wie eine verantwortungsvolle Politik damit umgehen sollte,  veranstalten auch die PIRATEN Dresden am Freitag, dem 02.08.2013, ab 18:00 Uhr eine Kryptoparty in der Landesgeschäftsstelle auf der Kamenzer Str. 13. Um Anmeldung wird gebeten (vorstand@piraten-dresden.de).

Kryptopartys sind Kurse in digitaler Selbstverteidigung und eignen sich für alle Bürger, die den Schutz ihrer Kommunikation und sonstiger Daten lieber selbst in die Hand nehmen wollen. Auf diesen Treffen wird Interessierten praktisch beigebracht, wie E-Mails und sensible Daten verschlüsselt werden können.

Also kommt vorbei und lernt eure Daten zu schützen!

P.S.: Am 30.08. wird eine weitere Kryptoparty stattfinden.

2 Kommentare zu „Schütze deine Daten! – Workshop zu digitaler Selbstverteidigung“

  1. Ich finde sowas gut und derartiges sollte nicht nur in Dresden statt finden. Was mich stört ist die Tatsache, das man sich über solche Sachen aufregt aber die Wahrheit darüber verschweigt, das in Deutschland sogenannre Wirtschaftsauskunfteien, welche sich auch gern als Inkassobuden betätigen, ohne Rücksicht auf geltende Gesetze handeln und versuchen, sich als öffentliche Institution darzustellen. Die Art und Weise ist nicht nur ein Affront gegen die Bürger sondern, auch ob des Verhaltens, meiner Ansicht nach ein Verstoß gegen die Grundgesetze. Wen interessiert das? Ich halte das für wichtiger. Ausgespäht wurden wir doch schon zu seligen Microsoftzeiten, vor Google und Co, wo es hieß, ohne Prüfung, Regestrierung, etc, kannst du bestimmte Sachen nicht machen. Selbst bi einem legal erworbenem Windows. Auch deswegen bin ich bei Linux gelandet.

    Zurück zum Thema. Datenschutz ist ein Witz geworden und um da was zu erreichen, genügt es nicht, Internetnutzer zu bestimmten Einstellungen aufzufordern, es muß auchdafür gesorgt werden, das Privatsphäre kein Dudenfremdwort ist

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