„Dresden wird bunt“ – ein Bericht

Am 25.06.2011 rief der „ESN Deutschland e.V.“ zusammen mit den studentischen Vereinen „faranto e.V.“ und die „ERASMUS-Initiative TU Dresden e.V.“ zu einer Demonstration für ein friedliches interkulturelles Miteinander auf. Zusammen mit Alexander war ich dabei und möchte mit meinen Worten den Abend etwas beschreiben.

Dresden wird Bunt - Demo

Gegen 18:00 Uhr war der Treffpunkt am Altmarkt noch recht überschaubar. Einige Studenten waren schon vor Ort. Einige Minuten später wurde auch der Wagen für die Kundgebung und Demo aufgebaut. Ich hab es nicht so mit Zahlen schätzen, aber ich würde durchaus sagen, dass sich bis ca. 18:30 Uhr knapp 50 – 100 Teilnehmer eingefunden hatten. Nach dem Bekanntgeben der Demonstrationsordnung und einer Kundgebung des ersten Bürgermeisters Dirk Hilbert bewegte sich der Demonstrationszug über den Pirnaischen Platz Richtung Albertplatz und von dort zum Neustädter Bahnhof. Nach einem kurzen Tanzspektakel ging es zum Club Pushkin, in dem eine Abendparty statt fand.

Es war eine gelungene Route durch das Stadtzentrum. Besonders schön fand ich, dass es eine Demonstration war, welche sich eindeutig für eine Sache aussprach. Dementsprechend habe ich auch die Stimmung war genommen – ausgelassen, fröhlich und friedfertig.

Dresden wird Bunt - Queeraten Fahne

Alexander hatte eine Queeratenfahne bei sich. Ich selber hab Fotos geschossen und ein paar (nicht gelungene) Videoclips gedreht. Witzig fand ich, dass wir doch recht oft auf die Fahne angesprochen wurden. Es gab Menschen, die uns fragten, welches Land wir seien. Einige haben uns als Piratenpartei erkannt, konnten die Regenbogenfarben aber nicht ganz einordnen.

Kennen gelernt haben wir auch den Verein „Dyna-Mitt e.V.“, der es sich zum Ziel gesetzt hat, der Politikverdrossenheit in unserer Gesellschaft entgegen zu wirken. Sie möchten besonders der jungen Generation durch Events politische Teilhabe wieder näher bringen. Dieses Engagement finden wird großartig – nicht nur weil die Vereinsfarbe Orange ist. 😉

2 Kommentare zu „„Dresden wird bunt“ – ein Bericht“

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