Dresdner Piraten fragen: Was soll in das Wiener Loch?

Am 25.08.2012 sammelt die Piratenpartei von 10 bis 16 Uhr am Wiener Loch Vorschläge von Bürgern zu dessen zukünftiger Nutzung. Damit soll die seit 14 Jahren andauernde Mittelverschwendung in Höhe von rund 30.000 EUR/Monat beendet werden.

Was soll aus dem Schandfleck werden?

15 Kommentare zu „Dresdner Piraten fragen: Was soll in das Wiener Loch?“

  1. mein Vorschlag kommt ein bisschen spät, aber ich möchte trotzdem an dieser Stelle auf die eine Idee eines Studenten verweisen, in das Wiener Loch ein Aquarium zu bauen. das wäre eine neue Attraktion für Dresden und ist auch dem Umweltschutz zuträglich. die Initiative gibt es unter: http://www.dresden-aquarium.de/
    ansonsten finde ich eine Kombination von Park und Fahrradstation schön. zu Fahrradstationen gibt esein Podcast unter: http://www.sunpod.de/2011/05/030_sunpod_interview-raffaele-mancuso-berger-radstation-dusseldorf/
    unter http://www.sunpod.de gibt es noch verschiedene Beiträge, die sich auch mit Stadtentwicklung beschäftigen und mit Mobilitäts-Konzepten von Städten, was ich zum Beispiel für Dresden und den Stadtrat spannend finde:
    http://www.european-energy-award.de/
    auch die Förderung von Elektromobilität in Dresden fände ich super und dazu könnte die begrünte decke eines Parkhauses auf dem Wiener Loch auch dienen.
    grüße aus der Altmark
    Sebastian

  2. Tiefgarage mit Grunfläche und Kinderspielplatz fände ich auch am schönsten. Ist auf jeden Fall für Leute die das erste mal in Dresden ankommen ein einladender Anblick als eine Baugrube.

  3. rofl @ Atlan:
    Das Lenindenkmal (es stand dort schon mal) neben der Büste von Vorjohann wäre schon etwas 🙂

    Die Dresperados haben die Vorschläge der Menschen zusamengetragen und wir werden dies veröffentlichen. Dafür ist die AG Redaktion der Piraten Dresden ab heute Abend verantwortlich.

    SW

  4. André :Ich wäre dafür eine Tiefgarage zu bauen, welche unter einem kleinen Park liegt, der dort angelegt wird. Grünflächen und Parkplätze gibt es dort ja leider nicht viele.

    Ja das halte ich auch für die beste Lösung.
    Wenn die Stadt die Fläche endlich verkauft haben will sollte sie einen vernünftigen Preis machen. Die Stadt jammert immer wieviel das Loch pro Monat kostet und versucht die entstandenen kosten auf den Käufer ab zu wälzen. So werden die das aber nie los und die kosten werden immer höher.
    Außerdem etwas Grün in der Stadt wäre mal was vernünftiges. Seit der Wende wird alles zubetoniert und man findet kaum noch Grün in der Stadt.
    Gewerbliche Flächen haben wir eh schon viel zu viel pro Einwohner in Dresden.

  5. Ok, hab die Info der 30k € gefunden: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2742737

    Klar sind die 2 Millionen € zum zuschütten nicht im Plan, aber deswegen seit damals 4,8 Millionen (+5Mio) auszugeben, um auf einen Investor zu warten, ist meiner Meinung stumpfsinnig!

    Gerade deswegen sollte man eine Statue unserer Finanzbürgermeister Dresdens in der Mitte des Biotops aufzubauen. Vielleicht hilft es ja bei ähnlichen Entscheidungen ;o)

  6. Naja, ich kann mir nicht vorstellen das man 30000€ für’s nix tun, in weniger Kosten umwandeln kann, wenn man was drauf tut.
    Wofür werden die 30k € ausgegeben, Grundstückskosten, Pumpkosten, o.ä?

    Es wäre schön wenn man das Gebiet nutzen kann, also gefahrenfrei für Kind und Senior begehbar macht, damit man was von den 30 k € hat. Zur Zeit läuft man ohne Gedanken am Loch vorbei und fragt sich später ob das Loch noch da ist.

  7. @ stefanolix: Die laufenden Kosten für das Loch sind pro Monat 30’000,- Euro. Dies bereits seit rund 14 Jahren. Zusätzlich sind noch weitere Kosten angefallen, z.B.zur Sanierung eines versandeten Pumpbrunnen. Wenn die Wasserhaltung des Grundwasser ausfällt, dann läuft der Straßentunnel und die Tiefgarage voll. Zuletzt war dies bei der Flutkatastrophe vor 10 Jahren der Fall. Da kam allerdings die Weißeritz durch den Hauptbahnhof geflossen 🙂
    DREWAG und DVB haben kein Interesse an der Liegenschaft. Denen ist diese zu teuer und beide Betriebe haben funktionierende Gebäude in der Rosenstraße/WTC (DREWAG) und am Betriebshof Trachenberge (DVB).
    Es gilt also, eine bessere Lösung zu finden.(SW)

  8. Radfahrer :
    Eine Fahradstation mit Full Service nach Münsteraner Vorbild.

    Gibt es dazu einen Link im Netz? Wie sieht das in Münster und Freiburg aus?
    Gern nehmen wir den Vorschlag in die Auswertung des Standes mit auf. (SW)

  9. Parkhäuser sind teuer.

    Ich würde zuerst die laufenden Kosten des »Wiener Lochs« genau analysieren.

    Wenn sie wirklich nicht weiterhin tragbar sind, wäre ich für den Neubau eines Firmensitzes der DREWAG und DVBAG, mit einigen Tiefgaragenplätzen für die Öffentlichkeit und Gewerberäumen zur Vermietung an Fremdfirmen. Die Traufhöhe sollte der umliegenden Bebauung entsprechen.

    Wenn die laufenden Kosten tragbar erscheinen, würde ich abwarten.

  10. @Stefanolix: Wieder mal sehr schöne Bilder. Prinzipiell bin ich ja auch für Grün aber halt nicht im Loch. Oben ein Park drauf, unten Nutzfläche. Das Parkhaus ist nicht die dümmste Idee, dafür könnte man einige der Seitenstraßen mit Parkverbot belegen, damit da mal ein bisschen Platz wird…

  11. Ich wäre dafür eine Tiefgarage zu bauen, welche unter einem kleinen Park liegt, der dort angelegt wird. Grünflächen und Parkplätze gibt es dort ja leider nicht viele.

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