13 Jahre Prostitutionsgesetz: PIRATEN fordern Legalisierung von Sexarbeit in Dresden

Im Mai 2001 wurde das Gesetzgebungsverfahren für das heutige Prostitutionsgesetz eingeleitet, das die rechtliche und soziale Situation von Prostituierten verbessern sollte. Anlässlich des 13jährigen Jubiläums fordern die PIRATEN eine Änderung der Dresdner Sperrgebietsverordnung.

„In Dresden werden Sexarbeitende weiterhin vertrieben und ausgegrenzt. Im Großteil des Stadtgebiets ist es ihnen durch die Sperrgebietsverordnung faktisch verboten, ihren Beruf auszuüben“, erklärt Norbert Engemaier, Stadtratskandidat für den Wahlkreis Plauen/Löbtau. „Wir wollen die Sperrgebietsverordnung aufheben und Sexarbeit überall in Dresden legalisieren.“

Für die PIRATEN ist die Entscheidung zur Ausübung von Prostitution Ausdruck des Rechts auf freie Berufswahl und der sexuellen Selbstbestimmung. Rechte, die durch die Sperrgebietsverordnung massiv eingeschränkt werden.

1 Kommentar zu „13 Jahre Prostitutionsgesetz: PIRATEN fordern Legalisierung von Sexarbeit in Dresden“

  1. „Für die PIRATEN ist die Entscheidung zur Ausübung von Prostitution Ausdruck des Rechts auf freie Berufswahl und der sexuellen Selbstbestimmung. Rechte, die durch die Sperrgebietsverordnung massiv eingeschränkt werden. “
    Hallo
    Hat von euch schonmal jemand selbst prostetuieren müssen?
    Weiß von euch jemand, wie „super“ es ist einem 60 Jährigen stinkenden Mann einen zu blasen,
    weil man einfach nichts zum essen hat?
    Die Rechte von Protestuierten ob weiblich oder männlich zu stärken ist richtig.
    Aber es als „normal“ hinzunehmen und sich dabei „progressiv“ zu fühlen ist einfach, wenn man selbst
    nie in einer solchen Situation gestanden hat.
    Denn die Wahl irgend welche Schwänze zu lutschen oder einfach zu hungern ist leider keine einfache.
    Das als „selbstbestimmt“ hinzunehmen ist einfach dann nur armselig.

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