Mehr Raum für Kultur!

PIRATEN Dresden unterstützen neu gegründete Interessengemeinschaft der Kultur und Freiräume

Am vergangenem Sonntag, den 24. Februar, fand die offizielle Gründungsveranstaltung der Interessengemeinschaft Freiräume statt. Anlass sind die Querelen um den Freiraum Elbtal e.V., der Mitte des Jahres ersatzlos seinen derzeitigen Standort verlassen muss . Jedoch kämpft nicht nur der Freiraum Elbtal e.V. um seine Existenz. Dementsprechend vielfältig waren die am Sonntag zusammengekommenen Initiativen und Projekte.

»In den Augen vieler Dresdner behandelt die Stadt seit Jahren alternative Kulturkonzepte stiefmütterlich. Dabei sind gerade unabhängige Vereine unverzichtbar um etwa eine Monokultur aus barocker Oper und staatlichem Theater zu vermeiden.«, sagt Jan Kossick, Mitglied der Saxnpresse der PIRATEN Dresden. »Die IG Freiräume als Zusammenschluss nicht-kommerzieller Initiativen ist ein guter Weg, die Probleme und Schwierigkeiten dieser Vereine gemeinsam vor der Stadt zu vertreten und öffentlichkeitswirksam ins Bewusstsein der Bürger zu rufen«, heißt es weiter.
Die Gemeinschaft ist dabei vielfältig und wächst. Menschen aus fast 20 Projekten, Initiativen und Vereinen sprachen über die derzeitigen Arbeitsgruppen, die grundsätzliche Organisation und die nächsten Aktionen. Regelmäßig werden nun weitere Plenen abgehalten.

Die PIRATEN Dresden begrüßen die Gründung der Interessengemeinschaft, trägt sie doch dem gesamtstädtischen Anliegen Rechnung, Kulturförderung nicht auf einzelne Institutionen von überregionaler Bedeutung zu verengen. Gerade eine unkomplizierte Förderung der vielen unabhängigen Kulturschaffenden durch die Freigabe ungenutzter Räume kann Dresdens Kulturlandschaft entscheidend stärken. In diesem Zusammenhang fordert die Piratenpartei Dresden bereits seit letztem Jahr die Einführung eines sog. Wächterhauskonzeptes, welches Leerstand und ungenutzte Freiflächen den Kreativen unserer Stadt zur Verfügung stellen soll.

Am 23. März lädt die IG Freiräume zu einer Fahrraddemo durch die Stadt, welche viele der bedrohten Freiräume Dresdens aufzeigt. Zusätzlich wird am Freitag, den 1. März, um 18 Uhr zu einem Vorbereitungstreffen im Sukuma e.V. auf der Louisenstraße 95 eingeladen.

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